Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Diebstahl 5,30 und Geldstrafe von 600 Euro.

03.07.2009 10:48 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab


Hallo ,
bitte um Hilfe.Wurde vor einem Monat beim Drogeriemarkt beim Diestahl erwischt. Eigentlich war es keiner. Ich habe meine Hände voll gehabt und legt 2 Sachen in meine Tasche. Beim Verlassen merkte ich, dass ich die 2 Sachen noch habe. Als ich zurück zur Kasse wollte war es schon zu spät. Mittlerweile habe ich die Fangprämie in Höhe von 25 EUro bezahlt.
Gestern habe ich einen Brief vom Amtsgericht bekommen- Strafbefehl. Und eine GEldstrafe von 600 Euro.
Ich bin 23 Jahre als, ausgelernt. Jedoch im Moment arbeitslos.

1. Soll ich Wiederspruch einlegen gegen die 600 Euro. Ich finde es ganz schön helftig. Für 5,30 Euro Diebstahl bekomm ich 600 Euro Strafe?

2. Wie hoch soll ich als Geldstrafe vordern?

3. Vor 7 Jahren wurde ich schon mal beim Diebstahl erwischt. Damals war es ein Betrag von über 80 Euro. Ich kam nur eine GEldstrafe von 100 Euro. Hängt es damit zusammen?

4. Macht es Sinn diese Geldstrafe von 15 Tagessätzen zu 40 Euro in gemeinnützige Arbeit umwandeln? Wäre mir zumindest lieber.

5. Was habe ich noch für Möglichkeiten?

Mit freundlichem Gruß

Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:

I.

Ihnen wird vorgeworfen, einen Diebstahl einer geringwertigen Sache gem. §§ 242, 248 a StGB begangen zu haben. Gegen den Strafbefehl können Sie innerhalb einer Frist von zwei Wochen ab Zustellung des Strafbefehls Einspruch einlegen. Die näheren Einzelheiten finden Sie auf der Rechtsbehelfsbelehrung des Strafbefehls.


II.

Grundsätzlich macht es schon Sinn, Einspruch gegen den Strafbefehl einzulegen, um die Strafe zu reduzieren und unter Umständen eine Einstellung nach § 153 a StPO (Zahlung einer Geldbuße zu Gunsten einer gemeinnützigen Einrichtung) zu erreichen.

Hierzu ist es zweckmäßig, den Einspruch zu begründen und Ihre finanzielle Situation darzulegen. Die Höhe des Tagessatzes richtet sich nach Ihren Einkünften und Ausgaben.


III.

Grundsätzlich sollten Sie keinen Antrag auf eine bestimmte Geldstrafe stellen. Nach der Sachverhaltsschilderung, die den Verlauf der Sache darstellt und nach der Schilderung Ihrer finanziellen Verhältnisse, die genaue Zahlen beinhalten sollte, könne Sie anregen, das Verfahren nach § 153 StPO bzw. § 153 a StPO einzustellen.


IV.

Ob Sie Erfolg haben, wird maßgeblich von Ihrer Einspruchsbegründung abhängen. Diesbzgl. kann es sinnvoll sein, die Einspruchsbegründung von einem Rechtsanwalt fertigen zu lassen. Selbstverständlich bin ich gern bereit, die Einspruchsbegründung gegen entsprechende Honorierung zu formulieren. Den Einspruch können Sie vorweg fristwahrend einlegen, mit dem Hinweis, daß eine Begründung noch nachgereicht werde.

Sollten Sie wünschen, daß ich für Sie eine Einspruchsbegründung fertige, bitte ich, sich mit mir per E-Mail (mail@ra-raab.de) in Verbindung zu setzen.

Mit freundlichen Grüßen


Gerhard Raab
(Rechtsanwalt)

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 69615 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,8/5,0
Schnelle und kompetente Hilfe - super! ...
FRAGESTELLER
4,8/5,0
Eine gute Erfahrung und eine verständliche Schilderung des Sachverhaltes. Vielen Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Gute und schnelle Antwort. Danke. ...
FRAGESTELLER