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Diebstahl, zahlt die Haftpflicht?


24.11.2007 18:35 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jens Jeromin



Sehr geehrter Experte,

für folgenden Sachverhalt benötige ich Ihre jurischtische Einschätzung:

Ich habe vor 5 Tagen in einer Videothek eine hochwertige Spielekonsole ausgeliehen. Gestern abend (21.30 Uhr) wollte ich sie zurückbringen und lief diesbezüglich durch einen dunklen Park.

Ich habe mir die Schuhe zubinden wollen und hab die Konsole und einen weiteren Beutel auf den Boden gestellt. Plötzlich, und von mir völlig unbemerkt, rennt eine (vermutlich männliche) Person an mir vorbei und greift nach dem Karton mit der Konsole.
Die Videothek hatte mir die Konsole mit der original Verpackung gegeben. Dadurch ist natürlich sofort ersichtlich gewesen was sich in der Box befindet...
Ich war so überrascht das ich nicht reagieren konnte.
Ich konnte weder das Gesicht der Person sehen bzw. sie verfolgen. Ich habe daraufhin sofort Strafanzeige erstattet und die Videothek informiert. Diese erwartet nun natürlich von mir das ich den Schaden von ca. 450 € ersetze.

Meine Frage wäre nun, wird meine Privathaftpflicht diesen Schaden übernehmen?

Vielen Dank für Ihre Mühe.



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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Natürlich kann ich aus der ferne nicht beurteilen, ob Ihre Versicherungsbedingungen evtl. Sonderregelungen treffen, aber grundsätzlich stehen Ihre Chancen schlecht, dass Ihre Haftpflichtversicherung hier erfolgreich in Anspruch genommen werden kann.

Denn aus den Allegemeinen Versicherungsbedingungen für die Haftpflichversicherung (AHB) ergibt sich zunächst aus § 1 Nr. 1, dass Gegenstand der Versicherung ein Sachschaden ist, der durch Beschädigung oder Vernichtung der Sache eintritt. Hier ist die Spielekonsole aber weder beschädigt, noch vernichtet, sondern eben gestohlen worden, das ist schon begrifflich ein Unterschied.

Dazu regelt der § 4 Nr. 6a), dass Ansprüche wegen Schäden an an fremden Sachen entfallen, wenn diese gemietet wurden- das war bei Ihnen der Fall.


Ich bedaure Ihnen keine positivere Mitteilung machen zu können, hoffe aber, Ihnen dennoch eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Jens Jeromin
Rechtsanwalt
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