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Die Forderung meiner Frau liegt bei 857,-€ Unterhalt, ist das rechtens?

03.03.2008 19:34 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


Hallo,

meine Frau hat mir die Hörner aufgesetzt und lebt jetzt seit einem halben Jahr bei ihrem Freund. Es wird aber ihrerseits gesagt das sie eine Versöhnung wollte, sie ist dann wieder nach Hause gekommen, aber ich habe vorher das Haus in zwei Wohnungen aufgeteilt, weiterhin hat sie in dieser Zeit SMS mit dem Typen ausgetauscht. Ich denke das es hier keine Unterbrechung des Trennungsjahr gibt.

So das nur vorab. Sie fordert jetzt Unterhalt. Wir haben keine Kinder. Sie hatte in meinen Geschäft halbtags gearbeitet (24 Std. die Woche) nach dem Auszug fing sie einen halbtagsjob, beim Zahnarzt an und ist auf 400,-€ als Kassiererin arbeiten gegangen. Den Job beim Zahnarzt hat sie gekündigt obwohl er ihr eine Vollzeitstelle angeboten hat. Angeblich hat sie ab dem 01.03.2008 eine Festeinstellung. Ich bin hauptberuflich tätig und habe nebenbei ein Geschäft. Sie bekommt zur Zeit angeblich 596,59€ mein Gehalt wird mit 2000,-€ festgelegt. Ihre Forderung liegt bei 857,-€.
Mein Anwalt sagt das sie die Scheidung bis zu 3 Jahren herauszögern kann und das ich bis dahin zahlen muß. Ist das rechtlich in Ordnung. (Mein Problem ist der Anwalt ist um drei bis vier ecken mit ihr Verwandt)

Für Ihre Antwort Danke ich Ihnen, ich bin jetzt ganz neu hier und ich habe noch keine Erfahrung hier gewonnen ich setzte jetzt einfach mal 20 € da ein! Ich hoffe das ist ok.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Grundsätzlich wird Ihre Frau Trennungsunterhalt verlangen können, weil sie ein geringeres Einkommen hat, als Sie. Das ergibt sich aus § 1361 Abs. 1 BGB, wonach hat ein getrennt lebender Ehegatte gegen den anderen einen Anspruch auf angemessenen Unterhalt hat, der sich nach den ehelichen Lebensverhältnissen und den Erwerbs- und Vermögens- verhältnissen der Ehegatten richtet.

Der Anspruch auf Trennungsunterhalt besteht für die Zeit der Trennung bis zur Scheidung. Ist die Scheidung nicht einvernehmlich, kann sie unter Umständen tatsächlich bis zu drei Jahre nach der Trennung herausgezögert werden, wenn nicht festzustellen ist, daß die Ehe gescheitert ist. Wenn Ihre Frau aber bereits in einer neuen Partnerschaft lebt, dürfte davon auszugehen sein, daß eine Versöhnung nicht mehr möglich ist und die Ehe gescheitert ist, ohne erst drei Jahre Trennungszeit abzuwarten.

Das müsste jedoch ebenso konkret geprüft werden, wie die Höhe des geltend gemachten Trennungsunterhaltes. Dazu sollten Sie sich aber unbedingt konkret anwaltlich beraten lassen.


Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt




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Rechtsanwalt A. Schwartmann
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