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Deutung eines Testamentes/ Anspruch des Pflichtanteils

22.01.2006 23:56 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Sehr geehrte Damen u. Herren!
Habe am 20.01.06 vom Amtsgericht/Nachlassgericht, das Testament
meines verstorbenen Grossvaters erhalten.
Da ich mir nicht sicher bin, ob ich dies richtig verstanden
habe, würde ich mir dieses gerne erklären lassen.
Primär geht es mir darum, welchen gesetzlichen Anspruch ich
aus diesem Testament zu entnehmen habe.
Desweiteren, wie ich mich nach dessen Zustellung zu verhalten
habe?
Werde Ihnen das Testament dann zukommen lassen.

Mit freundlichen Grüssen!

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Prüfung eines Testaments und die weitere Beratung für einen Einsatz von € 20,00 kaum erwartet werden kann.
Ich schlage daher vor, dass Sie mir das Testament (am Besten per Fax) zukommen lassen und mich telefonisch kontaktieren, um zunächst die Kostenfrage zu klären.

Im Rahmen dieser Online-Erstberatung gebe ich Ihnen jedoch im Folgenden schon ein paar für Sie hoffentlich nützliche Hinweise:

Erbrechtliche Ansprüche Ihrerseits kommen ohne Vorliegen eines Sie begünstigenden Testaments nur in Betracht, wenn derjenige Abkömmling Ihres Großvaters bereits vorverstorben ist, von dem Sie selbst abstammen (also Ihre Mutter oder Ihr Vater).
Denn gemäß § 1924 Abs. 2 BGB schließen zur Zeit des Erbfalls lebende Abkömmlinge die durch ihn mit dem Erblasser verwandten Abkömmlinge von der Erbfolge aus.

Es wird hier also auf die Auslegung der letztwilligen Verfügung Ihres Großvaters anhand des Wortlauts und des erkennbaren Erblasserwillens ankommen.

Mit der Zustellung eines Sie begünstigenden Testaments beginnt die Sechs-Wochen-Frist des § 1944 Abs. 1 BGB zu laufen, innerhalb derer Sie die Möglichkeit haben, eine bestehende Erbschaft auszuschlagen. Hat der Erblasser seinen letzten Wohnsitz im Ausland gehabt oder haben Sie sich bei dem Beginn der Frist im Ausland aufgehalten, beträgt die Ausschlagungsfrist sechs Monate (§ 1944 Abs. 2 BGB ).

Unternehmen Sie nichts, gilt die Erbschaft nach Ablauf der Frist gemäß § 1943 HS. 2 BGB „automatisch“ als angenommen.

Stellt sich heraus, dass Sie erbberechtigt (oder gegebenenfalls auch pflichtteilsberechtigt) sind und der Nachlass nicht verschuldet ist, sollten Sie als Nächstes bei dem Nachlassgericht einen Erbschein nach den Vorschriften des Gesetzes über die freiwillige Gerichtsbarkeit (FGG) beantragen.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfram Geyer
Rechtsanwalt

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