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Deutung der Formulierungen im Arbeitszeugnis


13.01.2006 12:38 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht




Ich war bei meinem Arbeitgeber bis zum 31.12.2005 beschäftigt. Mittlerweile habe ich mein Arbeitszeugnis erhalten. Es handelt sich hierbei um ein qualifiziertes Zeugnis. Die Angaben über Beschäftigungsart und Dauer sind soweit in Ordnung.
Allerdings kann ich den Rest nicht richtig deuten. Ich bitte daher um Überprüfung der folgenden Passage:

Frau ... verfügt über gute Fachkenntnisse und erledigte die ihr im Rahmen ihres Aufgabengebietes obliegenden Aufgaben stets mit großem Interesse, Engagement und zu unserer vollen Zufriedenheit. Ihre Zuverlässigkeit, ihr verantwortungsbewusstes und selbständiges Arbeiten zeichneten sie besonders aus. Im Umgang mit Kunden zeigte sie sich freundlich, wortgewandt und sicher im Auftreten. Ihr Verhalten gegenüber Kunden,Vorgesetzten und Mitarbeitern war einwandfrei.

Frau... verließ uns auf eigenen Wunsch zum 31.12.2005. Wir bedauern dies, bedanken uns für die geleistete Arbeit und wünschen ihr für ihren weiteren Lebensweg alles Gute.

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Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne will ich Ihre Anfrage beantworten.

Der geschilderte Inhalt des Arbeitszeugnisses entspricht in Schulnoten der Note 2, gut.

Die Formulierung „stets zu unserer vollen Zufriedenheit“ steht insofern unter „zu unserer vollsten Zufriedenheit“, was einer „sehr gut“ entspräche, ist aber immer noch als eine weit überdurchschnittliche Leistung anzusehen.

Der Passus „gute Fachkenntnisse, großes Interesse und Engagement“ zeigen gleichfalls, dass Sie Ihre Arbeit nach Ansicht Ihres Arbeitgebers qualitativ gut ausgeübt haben.

Der Umgang mit Kunden wird gleichfalls als gut eingestuft.

Ein einziger Makel besteht aber: Nach Ansicht einiger Zeugnisdeuter weist die Formulierung „Verhalten gegenüber Kunden, Vorgesetzten und Mitarbeitern war einwandfrei“ darauf hin, dass das Verhalten gegenüber Kunden besser war als gegenüber Vorgesetzten und dieses wiederum besser als gegenüber Mitarbeitern, da die Kunden zuerst genannt werden. Dies ist jedoch umstritten, die Kenntnis kann nicht bei jedem Arbeitgeber vorausgesetzt werden. Insofern handelt es sich – wenn überhaupt – nur um einen geringfügigen Mangel.

Die Schlussformel wiederum ist eine übliche Formulierung, die durchaus wieder die Zufriedenheit mit der geleisteten Arbeit zum Ausdruck bringt.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort gedient zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Jens O. Gräber
Rechtsanwalt


www.rechtsanwalt-graeber.de
info@rechtsanwalt-graeber.de
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