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Deutsche Pflegeversicherung / Nutzung im EU Raum [ Östereich] Land möglich.


30.12.2017 03:17 |
Preis: 55,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von



In unserem Fall geht es um die Kranken-/Pflegeversicherungssituation meiner Mutter. Bisher ist Sie nur in Deutschland privat krankenversichert (mit einer gesetzl. Versicherung Techniker KK und einer privaten Zusatz Vers. Allianz )
Sowie wohnt Sie in Deutschland und bezieht auch hier Ihre Rente. Sie hatte einen Schlaganfall und ist linksseitig Teil- gelähmt.
Seit ca. einem halben Jahr suchen wir ein Pflegeheim im Bodensee Raum . Da die Mutter hier immer zu Besuch&Ferien war und es Ihr wunsch ist in Österreich [ Bregenz umgebung] oder evt Schweiz Ihre Pension Lebensabend zu verbringen.

Meine Fragen:
1) Würde die Deutsche Pflegeversicherung ...ein Pflegeheim in österreichischem Gebiet Zahlen......? ( Da kosten günstiger)
2) Anspruch Deutsche Krankenkasse für österreichische Ärzte oder Krankenhaus Aufenthalte bleiblen gleich ..?da EU....?
3) Falls 1) Möglich ...welche maßgebliche Rheinenfolge, würden Sie zur schnellen Unterstützung empfehlen so das Deutsche KK monatlich auch zahlt?
4) Sollte Wohnortwechsel wenn dann Deutschland Haupt und Österreich Nebenwohnsitz dann beantragen...oder nur ein Land?
5 )Falls Pflegeheim im EU Raum..., Wissen Sie welche Länder die deutsche Pflegeversicherungen besser Annehmen als andere..., d.h (Pflegebedürftigkeit )Leistungen aus der Pflegeversicherung zu beziehen?
( z.B Schweiz auch .?Nicht EU aber EWR? Besten Dank Mit freundlichen Grüßen
30.12.2017 | 10:46

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1)Die Deutsche Pflegeversicherung ist nur verpflichtet, das Pflegegeld auch in der EU bzw. im EWR zu zahlen. Die sationäre Pflege wird als Sachleistung leider nicht übernommen. Ihr Mutter könnte lediglich das Pflegegeld beziehen.

Sollten die Pfelgekosten das Pflegegeld zuzüglich Rente übersteigen, muß auch nicht das Sozialamt für die übersteigenden Kosten -wie in Deutschland- aufkommen.

2) Die Ansprüche gegenüber der Krankenversicherung bleiben gleich und Ihre Mutter kann die Leistungen in Österreich in Anspruch nehmen. Hier gibt es keine Nachteile.

3)Sie müssen beim Sozialversicherungsträger einen Antrag stellen und erhalten dort alle weiteren nötigen Informationen.

4) Der Wohnsitz ist für die Leistungen nicht entscheidend. Im Sozialversicherungsrecht wird gewöhnlich auf den Aufenthalt abgestellt. Ich denke allerdings, dass es sinnvoll wäre, Österreich als Wohnsitz anzugeben.

5) Eine Bevorzugung bestimmter Länder ist mir nicht bekannt. Wichtig ist, dass es ein Land in der EU bzw. EWR ist, weil ansonsten kein Leistungsanspruch des Versicherten besteht.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Hauser, LL.M. (Versicherungsrecht)
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Ralf Hauser, LL.M.
Fachanwalt für Verkehrsrecht, Fachanwalt für Arbeitsrecht

Nachfrage vom Fragesteller 30.12.2017 | 12:31

Besten Dank Hr Hauser

Noch zu Punkt 1.
Die Pflegeversicherung zahlt in diesem Fall für den EU raum nur das Pflegegeld das für Deutschland in 1-5
Stufen & Grad eingeteilt wäre... und bei Grad 5 : max 901. euro wäre...korrekt....?

Bzw Vol oder Teil- Stationäre Pflegekosten werden nur in Deutschland erstattet...( Grad 5 max. ca 2000 euro)
hier gibts es also keine Ausnahmen....? Oder..


Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.12.2017 | 12:55

Sehr geehrter Fragesteller,

ja das ist korrekt. Für den EU Raum wird bei Pflegegrad 5 ein Pfelgegeld von 901,00 Euro gezahlt.

Die stationäre Pflege wird nur in Deutschland als Sachleistung erstattet. Bei Grad 5 liegt die Leistung bei 2.005,00 Euro.
Mir ist keine Ausnahme bekannt.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Hauser, LL.M. (Versicherungsrecht)
Rechtsanwalt

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