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Deutsche Botschaft im Israel

02.07.2009 14:13 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von


Gute Tag!Mein Frueund wohnt im Israel(er war vor kurzem bei mir im Deutschland)nun bin ich schwanger von ihm,und wir möchten demnächst heiraten.Nun möchte er im Israel in der deutschen Botschaft ein visum eröffnen(damit wir dann in ca.3 monaten heiraten und er hier bei mir in Deutschland bleiben kann),nun meine Frage:1).was soll er da bei der Deutschen Botschaft sagen,damit er eine Aufenthaltsgenemigung bekommt?
wir möchetn nichts falsch machen.
2.)soll er sagen das wir Heiraten möchten?
3).Soll er sagen das ich schwanger bin?Vieleich werden die ihm das nicht erlauben,oder die wollen nicht das er hier heiratet und bleiben kann.Soll er eine unbefristeten Visumantrag stellen.Wir haben leider keine Ahnung wie wir jetzt vorgehen können?...Bitte helfen Sie uns..
Danke

02.07.2009 | 16:25

Antwort

von


(77)
Elsenheimerstraße 59
80687 München
Tel: 089-74995843
Web: http://www.huber-sierk.de
E-Mail:

Sehr geehrte Frau G.,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsdarstellung sowie Ihres Einsatzes wie folgt beantworte:

Staatsangehörige bestimmter Staaten, zu denen auch Israel zählt, können auch für einen Aufenthalt, der die zeitliche Grenze eines Kurzaufenthalts von drei Monaten überschreitet, visumfrei in das Bundesgebiet einreisen und sich darin aufhalten. Ein erforderlicher Aufenthaltstitel - zum Beispiel eine Aufenthaltserlaubnis zum Zwecke des Ehegattennachzugs nach § 30 AufenthG , für israelische Staatsangehörige auch im Falle einer Erwerbstätigkeit - kann in Bundesgebiet innerhalb von drei Monaten nach der Einreise beantragt werden (§ 41 Abs. 1 und Abs. 3 AufenthV ).

Ihr Freund und wohl auch künftiger Ehegatte aus Israel kann also jederzeit in die Bundesrepublik einreisen, ohne hierzu ein Visum beantragen zu müssen. Bei entsprechender Vorbereitung könnte dann die Eheschließung innerhalb der ersten drei Monate nach der Einreise in die Bundesrepublik erfolgen und unmittelbar im Anschluss an die Eheschließung die infrage kommende Aufenthaltserlaubnis beantragt werden.

Aufgrund Ihrer Anfrage gehe ich davon aus, dass Sie selbst entweder schon die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen oder zumindest als als Ausländerin im Besitz einer unbefristeten Aufenthaltserlaubnis (z.B. Niederlassungserlaubnis oder Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EG) sind.

Falls Sie selbst deutsche Staatsangehörige sind, hat Ihr künftiger Ehegatte einen gesetzlichen Anspruch auf eine Aufenthaltserlaubnis nach § 28 AufenthG . Falls Sie aufgrund einer Niederlassungserlaubnis oder Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EG zum Aufenthalt in der Bundesrepublik berechtigt sind, besteht für Ihren künftigen Ehegatten ein Anspruch auf Aufenthaltserlaubnis nach § 30 AufenthG .

Vorsorglich noch ein weiterer Hinweis:

Aus § 30 Absatz 1 Satz 3 Nr. 4 AufenthG ergibt sich die Entbehrlichkeit der Sprachanforderungen. Danach gelten die Sprachanforderungen nicht, wenn der Ausländer wegen seiner Staatsangehörigkeit auch für einen Aufenthalt, der kein Kurzaufenthalt ist, visumsfrei in das Bundesgebiet einreisen und sich hier aufhalten darf. Die Norm erfasst unmittelbar den Nachzug zu Ausländern, die von § 41 Absätze 1 und 2 AufenthV erfasst werden, d.h. Staatsangehörige von Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, von Neuseeland, den Vereinigten Staaten von Amerika, Andorra, Honduras, Monaco und San Marino.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass dieses Beratungsforum eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann, sondern ausschließlich dazu dient, auf der Grundlage der übermittelten Informationen eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems von einem Rechtsanwalt zu erhalten, damit Sie die Erfolgsaussichten in Ihrer Rechtsangelegenheit besser einschätzen können. Änderungen oder Ergänzungen des Sachverhalts können zu einer anderen rechtlichen Beurteilung führen.

Mit freundlichen Grüßen



Huber-Sierk
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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