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Der Sachverhalt über die Aufenthaltserlaubnis

| 27.11.2020 09:55 |
Preis: 47,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung:

Nach drei Jahre Aufenthalt wegen Familien samt Führung kann der ausländische Ehegatte bereits eine Niederlassungserlaubnis erhalten. Voraussetzung ist, dass der Lebensunterhalt sichergestellt ist und Kenntnisse der deutschen Sprache auf dem Niveau B1 nachgewiesen werden können

Hallo!

Ich habe eine Frage zur Aufenthaltserlaubnis.
Ich bin mit einem deutschen Mann verheiratet. Wir werden Anfang April nächstes Jahr schon 3 Jahre eine erfolgreiche Ehe führen. Zudem werde ich Anfang März nächstes Jahr schon 3 Jahre in Deutschland geblieben sein. Ich besitze ein C1 Sprachniveau und gehe jetzt in die Schule, um mein Abitur nachzuholen, dann möchte ich hier weiter studieren.
Ich möchte wissen: wird mein Aufenthaltstitel nächsten April zu unbefristetem Zustand verlängert?
Und das bedeutet, ich darf uneingeschränkt und unabhängig von dem Ehestand in Deutschland bleiben? Und jetzt gibt es 2 Möglichkeiten:
1. Wenn ich mich danach von meinem Mann scheiden lasse, darf ich noch in Deutschland bleiben, weil ich noch nicht gearbeitet habe und noch in die Schule gehe. Ich bin finanziell von meinem Mann abhängig. Wie schaut mein Aufenthaltstitel nach der Scheidung aus, wenn ich noch in die Schule gehe? Darf ich für Bafög beantragen? Wenn so ist, wird meine Aufenthaltserlaubnis beeinträchtigt?
2. Wenn ich mich nach 3 Jahren einbürgern lasse, wie lange dauert das Verfahren? Maximal 2 Jahre? Wird das Prozent der Zusage für die Einbürgerung hoch bei mir?
Ich habe das Landratsamt eine Frage über die Scheidung und die Einbürgerung gestellt (das ist dumm). Werde ich zu der Blackliste hinzugefügt, was Einfluss auf meine Einbürgerung nimmt, denn die Mitarbeiterin wusste schon, dass ich vorher beabsichtigte, eine Scheidung durchführen zu lassen. Jedoch habe ich ihr keine persönlichen Daten von mir abgeschrieben. Sie wusste nur meine Emailadresse, welche ich in allen Formularen ausgefüllt habe. Ich habe nur eine allgemeine Frage gestellt, um mich darüber zu informieren.
Ich muss sagen, dass ich noch unentschlossen bin, ob ich danach mit ihm weiterleben sollte. Es hängt von vielen Faktoren ab: Liebe, die Harmonie oder so. Und unsere Ehe ist sehr wahr, steht nicht nur auf dem Papier.
Für Ihre Hilfe bedanke ich mich sehr!






Einsatz editiert am 27.11.2020 11:07:47

27.11.2020 | 12:09

Antwort

von


(43)
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie können nach drei Jahren der Aufenthaltserlaubnis wegen Familienzusammenführung (d. h. sie müssen drei Jahre mit dieser Aufenthaltserlaubnis in Deutschland gelebt haben und nicht nur drei Jahre hier gewesen sein) die Niederlassungserlaubnis (unbefristet) beantragen. Voraussetzung ist jedoch in der Regel, dass der Lebensunterhalt sichergestellt ist, es genügt wenn einer der Eheleute also ihr Ehemann über ausreichend Einkommen verfügt. Außerdem müssen sie Sprachnachweise auf Niveau B1 vorweisen können. Hier sehe ich allerdings kein Problem bei Ihnen.

Sollten nach Erteilung der Niederlassungserlaubnis es wider Erwarten zu einer Trennung/Scheidung kommen, so hat dies keinen Einfluss auf Ihren Aufenthalt. Die Niederlassungserlaubnis gilt weiterhin und Sie können problemlos auch BAföG beantragen.

Zu ihrer zweiten Frage teile ich mit, dass das Einigungsverfahren je nachdem welche Unterlagen vorzulegen sind zwischen sechs Monaten bis ein einem Jahr in der Regel dauert. Bitte beachten Sie, dass ein Anspruch auf Einbürgerung nach drei Jahren nur dann besteht, wenn die Ehe fortbesteht. Sollten Sie also bereits getrennt sein, so kommt eine Einbürgerung nach drei Jahren nicht (mehr) in Betracht.


Ich denke, dass die Tatsache dass sie im Landratsamt nachgefragt haben keine Relevanz spielen sollte. Letztendlich ist die Behörde beweispflichtig und muss darlegen, dass die von Anfang an beabsichtigt haben sich von ihrem Ehemann zu trennen. Das wird der Behörde kaum gelingen. Insofern würde ich mir darüber keinen Kopf zerbrechen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Malek Shaladi

Rückfrage vom Fragesteller 27.11.2020 | 14:03

,,Sie können nach drei Jahren der Aufenthaltserlaubnis wegen Familienzusammenführung (d. h. sie müssen drei Jahre mit dieser Aufenthaltserlaubnis in Deutschland gelebt haben und nicht nur drei Jahre hier gewesen sein) die Niederlassungserlaubnis (unbefristet) beantragen."
—> Ich bin nach Deutschland wegen des Ehevisums angekommen. Und mir wurde ein befristeter Aufenthaltstitel dafür zugeteilt. In diesem Fall passt es oder?
,, Die Niederlassungserlaubnis gilt weiterhin und Sie können problemlos auch BAföG beantragen."
—> Es gilt weiterhin, sogar wenn ich die Sozialhilfe (Bafög) beantragen? Weil ich gelesen habe, dass meine Finanzierung nach der Trennung gesichert werden muss, um die Niederlassungserlaubnis weiter gültig zu machen. Sonst wird es nur auf 1 Jahr verlängert bis ich 5 Jahre in Deutschland bleibe. Ist das richtig?
Wird meine Niederlassungserlaubnis entzogen? Denn einige Frauen aus meinem Land haben sich auch nach 3 Jahren von ihren Männern scheiden lassen und das Amt hat den Fall wieder durchsucht und Ihre Aufenthaltserlaubnis (unbefristet) wurde entzogen.

Vielen Dank für Ihre weitere Mühe!

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 28.11.2020 | 08:10

Zu Frage 1:
Sie müssen mit dem Ehevisum drei Jahre hier gelebt haben. Das heißt, wenn Sie zwar drei Jahre verheiratet sind und nur zwei jahre hier in Deutschland zusammen gelebt haben passt es (noch) nicht.

Bafög zählt als Einkommen ist also OK. (§ 2 abs. 3 S. Nr. 5 AufenthG ).

Das mit der Niederlassungserlsubnis kann ich mir schwer vorstellen, mir ist kein Fall bekannt bei dem der Entzug durchgeführt wird.

Was Sie ansprechen ist die befristete Aufenthaltserlaubnis grm. § 31 AufenthG nach Trennung. Diese wird für ein Jahr verlängert danach muss man arbeiten (in der Sprache des Gesetzes Lebensunterhalt sicherstellen.)

Bewertung des Fragestellers 28.11.2020 | 10:46

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 28.11.2020
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