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Denunzianten öffentlich nennen


| 26.02.2007 12:49 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht



Sehr geehrte Damen und Herren!

Man hat mich vor einiger Zeit ausgehend von meinen Postings in einem Forum bei meinem Arbeitgeber denunziert, wodurch ich meinen Job verlor. Ziel war es, mein Tier, daß ich angeblich tierquälerisch halte und Medikamentzwecken mißbrauchen würde (Falschbehauptung) durch das Ordnungsamt abholen und töten zu lasse. Strafanzeige wegen Falschbehauptung und Übler Nachrede wurde gestellt.
Nun habe ich Kopien der Briefe dieser Denunziantin vorliegen.

Fragen:
Darf ich diese öffentlich in Internetforen benennen? Darf ich ihren reellen Namen nennen, aus ihren Briefen zitieren oder gar diese Briefkopien selbst als Belege öffentlich einstellen?

Mit Freundlichen Grüßen

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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage und möchte diese auf der Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes wie folgt beantworten:

Grundsätzlich können Sie wahre Tatsachen behaupten und verbreiten. Jedoch müssen die Tatsachen, um sich nicht selber wegen Beleidigung etc. strafbar zu machen, erweislich wahr sein. in ihrem Fall schreiben Sie jedoch lediglich, dass gegen die „Denunziatin“ Anzeige erstattet wurde, anscheinend ist sie jedoch nicht verurteilt worden oder ähnliches. Insofern sollten Sie nicht behaupten, dass die „Denunziantin“ tatsächlich eine ist, ohne Gefahr zu laufen, selber angezeigt zu werden.

Sie sollten daher abwarten, was das Verfahren ergibt. Ich wäre auch mit der Veröffentlichung der Briefe, von denen Sie auch nicht schreiben, wie Sie diese Kopien erlangt haben, vorsichtig. Denn sofern dies private Briefe waren, kann es auch dort Probleme geben.

Im Übrigen kann auch die Verbreitung wahrer Tatsachen als Beleidigung gewertet werden, wenn die Verbreitung nur dazu dienen soll, die betreffende Person persönlich zu treffen.

Sie sehen, dass es bei dem Thema viel zu beachten gibt. Ich rate Ihnen daher, vorsichtig zu sein, damit Sie nicht selber in die Rolle des/r Denunzianten/in rutschen, was ja nur Wasser auf die Mühlen Ihrer Gegnerin wäre.

Ich hoffe, Ihnen mit meinen Ausführungen die hier nur mögliche erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Nicole Maldonado
- Rechtsanwältin -
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"Erhielt Kopien von der Staatsanwaltschaft.
Im endeffekt wird , wenn ich diese Antwort beachte, die Person geschützt, die mich denunziert hat. Sollte das Verfahren wegen Geringfügigkeit eingestellt werden, kommt sie so davon. Ist das Recht? Ich glaube nicht! "
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