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Denkmalamt schreibt Innenfarbe vor

23.02.2017 18:25 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrtes Anwalts-Team,

wir sind dabei, eine Wohnung in einem denkmalgeschützen Haus in München zu renovieren. Die Denkmalbehörde wollte alle Angebote der Gewerke zur Einsicht vorgelegt haben. Nun schreibt uns das Denkmalamt vor, dass in der Wohnung an den Innenwänden keine Dispersionsfarbe, sondern mineralische Farbe verwendet werden muss. Das soll uns nun 1600,00 Euro mehr kosten. Zudem kann ich nicht vermeiden, dass der zukünftige Mieter irgendwann einfach mit Dispersionsfarbe überstreicht. Ich kann ja nicht daneben stehen um mit zu bekommen, wann der Mieter seine Wohnung farblich anders gestalten will.

Muss ich mich an diese Vorgabe der Denkmalbehörde halten? Kann ich dem Mieter später vorschreiben, dass er auch nur mit mineralischer Farbe streicht?

Mit freundlichen Grüßen
PR

23.02.2017 | 19:14

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

zunächst einmal müssen Sie die Vorgabe des Denkmalamtes dann, aber auch nur dann beachten, wenn sie verbindlich erteilt wird, also im Rahmen eines Genehmigungsbescheides oder unter Androhung eines (Eingriffs-)Bescheides bei Nichtbefolgung.

Sodann würde sich die Frage stellen, ob die Vorgabe rechtmäßig ist oder anderenfalls angefochten werden kann bzw. soll. Mitunter neigen Denkmalbehörden dazu, recht freimütig umfangreiche Sanierungskonzepte vorzuschlagen, auch wenn dies aus rechtlicher Sicht nicht immer zweifelsfrei ist. Allerdings erlauben die Denkmalschutzgesetze durchaus auch Vorgaben für den Innenraum von Baudenkmalen, sofern sie einerseits für den Denkmalwert von Bedeutung sind oder dem Schutz der Bausubstanz dienen und andererseits nicht wirtschaftlich unzumutbar sind.

Die Begründung für den verlangten Einsatz mineralischer Farben können Sie erfragen. Sofern eine nicht fernliegende Begründung geliefert wird, erscheint es mir - freilich in Unkenntnis Ihres wirtschaftlichen Konzeptes - unwahrscheinlich, dass die von Ihnen genannten Mehrkosten die wirtschaftliche Unzumutbarkeit begründen können.

Wenn Sie die Vorgabe beachten müssen, können Sie sie durch Aufnahme einer entsprechenden Regelung im Mietvertrag an Ihren zukünftigen Mieter weiter geben.

Mit besten Grüßen


Rechtsanwalt Martin Schröder

ANTWORT VON

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