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Definition Arbeitszeitrahmen (6-22 Uhr)


| 26.10.2007 20:02 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin im technischen Außendienst tätig. Aufträge werden in elektronischer Form auf einen PDA übermittelt. Zusätzlich steht mir ein Firmenhandy zur Verfügung. Wenn ich Feierabend mache, schalte ich den PDA ab. Das Handy habe ich (meistens) dabei.

Nachdem ich heute von 7:30 bis 16:00Uhr gearbeitet habe, schaltete ich gewohnt den PDA ab. Um 19:00 Uhr kam ein Anruf eines Einsatzleiters, wiso ich einen Auftrag ignoriert hätte, der um 16:00Uhr erteilt wurde.

Das Gespräch lief darauf hinaus, dass in unseren Arbeitsverträgen folgende Klausel steht: "Es gelten ein werktäglicher Arbeitszeitrahmen von 6:00Uhr bis 22:00Uhr sowie eine Kernarbeitszeit von 9:00Uhr bis 15 Uhr.".

Die Kernarbeitszeit ist soweit logisch. Jedoch wurde mir vorgeworfen, den PDA nicht von 6 bis 22 Uhr eingeschalten zu lassen bzw. ihn zu ignorieren. Im Endeffekt heist das ja, dass ich jeden Tag von 6-22Uhr auf der Couch sitzen muss und abwarte, ob etwas passiert. Aktivitäten bei denen der PDA nicht mitkommt (z.B. schwimmen) würden ausfallen. Ein Privatleben würde komplett fehlen.

Meine Definition des Satzes lautet eigentlich, dass ich während dieser Zeit meine Arbeit mache. Wenn ich 6 Uhr beginne, schalte ich den PDA um 14:30Uhr aus. Wenn ich 13:30Uhr beginne, schalte ich ihn um 22 Uhr aus.

Einige Kollegen wurden wegen dieser Regelung schon mündlich "durch den Wolf gedreht".

Könnten Sie etwas Licht in diese Formulierung bringen?

Vielen Dank imd Vorraus!

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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,
auf Grund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes möchte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt beantworten:

Der Arbeitszeitrahmen regelt den frühestmöglichen Beginn und das spätestmögliche Ende der täglichen Arbeitszeit, der bei Ihnen laut Vertrag zwischen 6:00 Uhr und 22:00 Uhr liegt.

In der Kernzeit, der bei Ihnen zwischen 9:00 Uhr und 15:00 Uhr liegt, müssen Sie als ArbN Ihre Arbeitsleistung zur Verfügung stellen, d. h. in dieser Zeit muss Ihr Handy auf jeden Fall immer eingeschaltet sein.

Also, wenn Sie 6:00 Uhr beginnen, dann dürfen sie erst um 15 Uhr Ihr Handy ausschalten und nicht um 14:30 Uhr, da das Arbeitszeitende in die Kernzeit fällt.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Dileyha Altintas
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 26.10.2007 | 21:12

Sehr geehrte Frau Altintas,

vielen Dank für Ihre schnelle Antwort! Ergo heist das, wenn ich das Handy um 17 Uhr abgeschalten habe und der Arbeitegeber versucht mich zu erreichen, kann ich dafür nicht belangt werden. Der Arbeitszeitenrahmen legt also den frühstmöglichen Beginn und das spätest möggliche Ende der Arbeitszeit unter Berücksichtiung des Arbeitszeitgesetzes dar. Ich muss meine 8 Stunden in dieser Zeitspanne erbringen. Vor 6 Uhr und nach 22 Uhr würden nicht gehen. Auf Überstunden etc. gehe ich jetzt bewusst nicht ein.

Nochmals vielen Dank!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.10.2007 | 21:31

Sehr geehrter Fragesteller,

ganz richtig, wenn Sie um 17 Uhr das Handy nicht eingeschaltet haben, kann er Sie deswegen nicht belangen.

Ich freue mich, Ihnen bei Ihrer Frage weitergeholfen zu haben.

MfG

D. Altintas

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