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Defekte Waren von Internet-Versand erhalten


25.10.2005 19:20 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Markus Timm



Ich habe am Digitalkamera bei einem Internet Versandhandel bestellt. Die Kamera wurde am 24.06.2005 geliefert und hat sich nach dem Auspacken als defekt erwiesen. Am 25.06.2005 habe ich die Kamera mit einer Fehlerbeschreibung und der Bitte um Reparatur an den Händler zurückgesand.
Nachdem der Händler die Reklamation verschleppt hatte bin ich nach mehreren Anschreiben Anfang August vom Kaufvertrag zurückgetreten und habe Mitte August eine Gutschrift erhalten.
Ende August wurde dann vom selben Händler eine neue Kamera geliefert, die ich behalten habe und mit der Gutschrift der ersten Kamera verrechnen lassen habe.
Soweit war der Fall abgeschlossen.
Nun erhalte ich vom Händler eine Mitteilung, das die erste Kamera durch einen Fall beschädigt wurde, der Schaden nicht unter die Gewährleistung fällt und ich die "Austausch Kamera" zurücksenden solte und im Gegenzug meine defekte Kamera wieder zurückerhalten soll.
Die erste Kamera ist bei mir defekt angekommen. Ich habe Sie unter Zeugen ausgepackt und getestet.
Wie soll ich mich weiter verhalten? Lohnt sich ein Rechtsstreit?

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts wie folgt summarisch beantworten will:

Zunächst haben Sie die besseren Karten in der Hand. Der Verkäufer muss in einem Prozess als Kläger beweisen, dass Sie eine neue (2te) Kamera bekommen haben, ohne dass hierfür ein Rechtsgrund (aus Gewährleistungsrechten) vorlag. Ob ihm dieser Beweis gelingen wird, ist fraglich. Wenn ja, kann es in Ihrem Fall auf die Frage ankommen, wem ein eventuelles Verschulden der Lieferfirma zuzurechnen ist (nach § 447 BGB liegt dieses Risiko beim Versendungskauf beim Käufer; etwas anderes könnte sich aus den Vertragsbedingungen bzw. AGB ergeben).

Auch stellt sich die Frage, ob eine Garantie vorlag. Dies würde zu weiteren Beweiserleichterung führen. Bei einer ersten Betrachtung rate ich Ihnen, auf das Begehren des Verkäufers nicht einzugehen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Auskunft weiter geholfen zu haben.

Mit freundlichem Gruß

Markus A. Timm
-Rechtsanwalt-
www.Rae-Linden.de
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