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Defekte Geräte durch Überspannungsschäden wg. fehlerhafter Hausinstallation


02.03.2006 09:53 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum



Durch einen Kontaktfehler (defekte Lüsterklemme bzw. Klemmung war nicht fest genug angezogen) in der zentralen Elektro-Hausverteilung kam es in unserer vermieteten Eigentumswohnung zu Überspannungen, in dessen Folge 3 Geräte (Fernseher ca. 7 Jahre alt NP550€, Radiowecker NP30 Euro, Cappo-Maschine 1 Jahr alt, NP450€) kaputt gegangen sind. Nun möchte unserer Mieter Ersatz von uns. Die Hausverwaltung bzw. Eigentümergemeinschaft fühlt sich nicht verantwortlich, ebenso die Versicherungen (Gebäude-HP, Brandversicherung). Die Teilungserklärung ist hier aus meiner Sicht nicht ganz eindeutig formuliert: Die zentrale Elektro-Hausverteilung ist Gemeinschafteigentum, zusätzlich ist formuliert, dass das Sondereigentum ab! der zentralen Elektro-Hausverteilung anfängt.

Fragen dazu: Sind wir als Vermieter gegenüber dem Mieter ersatzpflichtig? Wenn nicht wir, dann die Hauseigentümerschaft, auch wenn keine Versicherung eintritt? Welche Werte kann der Mieter einfordern (Zeitwert? Wenn ja, wieviel in Euro ungefähr).

Danke schon jetzt!


Sehr geehrter Fragesteller,

zunächst wäre die Frage, an welchem Kable die Klemmung defekt war. Handelte es sich um das Kabel, welches zu Ihrer Wohnung führt? Dann wäre das kabel Sondereigentum.
Der Geschädigte ist so zu stellen, als wenn der Schaden nicht eingetreten wäre. Mithin hat er einen Anspruch auf den Zeitwert, Da ich die genau Typenbezeichnung der Geräte nicht kenne, schlage ich vor, dass Sie bei Ebay nach diesen Geräten suchen. Dann haben Sie einen Anhaltspunkt.
Fraglich wäre in dem Zusammenhang (da die Schadensursache feststeht) wer hier falsch "geklemmt" hat.

Mit freundlichem Gruß
H. Momberger

Nachfrage vom Fragesteller 02.03.2006 | 10:14

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort!

Ja, so ist es, das Kabel, welches zu unserer Wohnung führt, wurde beim Bau des Hauses (vor ca. 12 Jahren) entweder nicht richtig in der zentralen Verteilung angeklemmt oder es handelt sich um einen Materialfehler. Wie gesagt, es war nicht das Kabel selbst defekt, sondern die Klemme in der zentralen Verteilung, an die dann "unser" Kabel angeschlossen ist. Bleibt es trotzdem bei Ihrer Aussage, dass es Sondereigentum ist?

Habe ich richtig verstanden, dass wir! gegenüber dem Mieter ersatzpflichtig sind? Sprich wir können uns nicht darauf zurückziehen, dass es sein Problem ist, wenn er keine Hausratsversicherung hat?

Danke schon jetzt für Ihre Antworten

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.03.2006 | 10:59

Wenn die Klemme der Verteilung defekt war, haftet die Gemeinschaft. Hierfür dürfte eine Versicherung eintrittpflichtig sein.
Die Gemeinschaft kann sich nicht darauf zurück ziehen, dass der Mieter keine Haftpflichtversicherung hat.

Mit freundlichem Gruß
H. Mombegrer

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