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Defekte Fußbodenheizung

15.01.2019 20:16 |
Preis: 52,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Guten Abend,

ich habe am 07.11.18 meiner Hausverwaltung (HW) mitgeteilt, dass meine Fußbodenheizung defekt ist.
Sie heizte in 3 Räumen (WZ, Bad und KZ), ohne die Temperatur regeln zu können, sprich es wurde bis zu 27 grad warm.
Man teilte mir mit,dass sich eine entsprechende Firma bei mir melden und einen Termin mit mir vereinbaren wird.
Am 21.11.18 teilte Ich der HV mit, dass sich noch keine Firma mit mir in Verbindung gesetzt hat. Daraufhin versprach man mir eine schnelle Rückmeldung der Firma, diese meldete sich tatsächlich am selben Tag. Ein Termin zu Besichtigung bzw.. Begutachtung könne erst am 10.12.18 erfolgen. Um einen schnelleren Ablauf hervorzurufen, beschrieb ich das Problem: es hatten sich die Schalter an der Hauptanlage gelöst, es sind Plastikteile abgebrochen, die Schalter lassen sich nicht auf die Köpfe drücken. Ich schickte Fotos via E-Mail an die Firma, um eine Nachbestellung der Schalter zu beschleunigen.
Am 10.12.18 stellte der heizungsinstallateur fest, dass die Schalter defekt seien, es müssten aber welche bestellt werden, zusätzlich noch neue Köpfe sowie Regler für alle Räume. Man würde sich in den nächsten Tagen bei mir melden. Die Schalter wurden vorerst provisorisch repariert, im KZ sowie im Bad funktionierte das einen halben Tag, im WZ ist alles ok. Sprich, im Bad und Kinderzimmer immer noch sich extrem aufheizende Räume.
Es meldete sich niemand. Ich rief Anfang Januar 2019 2 x in der Firma an, man vertröstete mich, man würde mich zurück rufen, was nicht geschah. Dies meldete ich schließlich der HV am 06.01.19. Zudem schrieb ich, dass ich mir eine Mietminderung vorbehalte, wenn der Mietmangel nicht beseitigt bzw. die Reparatur nicht durchgeführt wird.
Am 07.01.19 vereinbarte die Firma schließlich einen Termin zur Reparatur am 16.01.19. Dieser Termin wurde heute telefonisch abgesagt, man hätte die entsprechenden Schalter nicht bestellen können. Man suche nun eine Firma, die die passenden Schalter habe.
Nun schrieb ich via E-Mail an die HV, dass ich eine Frist bis zum 31.01.19 setze, um die Heizung zu reparieren. Sollte dies nicht geschehen sein, werde ich die Miete mindern.

Meine Fragen:
1. Darf ich die Miete mindern? Wenn ja, um wieviel? Gilt die Minderung auch rückwirkend? Immerhin funktioniert die Heizung seit 10 Wochen nicht.
2. Ich schalte täglich die Heizung am Hauptschalter an und nach einigen Stunden wieder aus. Sonst würde sich die Wohnung unerträglich aufheizen. Normalerweise schalte ich die Heizung im Herbst an, im Frühling wieder aus. Nun mache ich das täglich. Das bedeutet, dass vermutlich enorme Kosten entstehen, weil jeden Tag von Neuem das Heißwasser durch die Rohre fließt. Ich sehe aber nicht ein, auf den Kosten sitzen zu bleiben, da ich rechtzeitig das Problem mitgeteilt habe. Wie kann ich das Geld zurückverlangen? Mit der Betriebskostenabrechnung ist erst im November 2019 zu rechnen. Mir wird jetzt schon Angst und Bange. Welche Rechte habe ich? Wie soll ich mich verhalten? Die HV sagte mit telefonisch, dass der Zähler nicht arbeitet, sobald ich den Hauptschalter abdrehe, ich solle mich nicht sorgen. Ich sorge mich dennoch, weil ich den Hauptschalter täglich anschalten muss, da sonst die Wohnung schnell auskühlt.

Vielen Dank für Ihre Antwort.
15.01.2019 | 21:24

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

eine Mietminderung von 5% erscheint hierbei angemessen, da die Wohnung durch das An- und Abschalten bewohnbar bleibt, auch wenn es etwas aufwendiger ist.

Sie sollten sich auf jeden Fall den aktuellen Zählerstand notieren und dann den Stand nach der Reparatur. Wenn es dann doch gezählt haben sollte, könnten Sie den Mehrbetrag zu den Vorjahren erstattet bekommen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnten wir für Sie eine kostenfreie Deckungsanfrage durchführen.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


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