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Dauernde Krankheit - Nebentätigkeit - kein Arbeitsvertrag

08.10.2008 17:05 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Hallo,

ich habe einen Mitarbeiter in meiner Firma ausgebildet. Die Lehrzeit wurde durch das erfolgreiche Bestehen der Abschlussprüfung beendet, der Mitarbeiter wurde übernommen, ein Arbeitsvertrag besteht nicht.

Bereits während der Lehrzeit (2,5 Jahre) war der Mitarbeiter sehr oft und kurzfristig krank. Dieses hat sich auch im Angestelltenverhältnis fortgesetzt. Diesbezüglich habe ich den Mitarbeiter erfolglos durch den medizinischen Dienst überprüfen lassen. Leider erfolglos.

Seit gestern ist mir bekanntgeworden, dass der Mitarbeiter eine Nebentätigkeit (Dienstleistungsfirma) ausübt. Auswirkungen auf die Haupttätigkeit hier in der Firma habe ich noch nicht feststellen können.

Ich trage mich mit dem Gedanken, den Mitarbeiter zu entlassen, bin mir aber nicht darüber im Klaren, ob und wenn ja, in welcher Höhe ich eine Abfindung zahlen muss. Ist eine fristlose Kündigung gerechtfertigt? Auf was muss ich achten?

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

auf Grund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes beantworte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt:

Zunächst weise ich Sie darauf hin, dass ein Arbeitsvertrag entsprechend den Vorgaben des Nachweisgesetzes schriftlich niederzulegen ist.

Eine fristlose Kündigung setzt regelmäßig eine Abmahnung voraus, damit dem Arbeitnehmer die Möglichkeit gegeben wird, sein zu beanstandendes Verhalten zu verändern.

Da kein Nebentätigkeitsverbot oder eine Beeinträchtigung des Betriebes durch diese vorliegt, ist ein Kündigungsgrund diesbezüglich nicht ersichtlich. Selbiges gilt für die krankheitsbedingten Ausfälle.

Soweit die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen, kommt jedoch eine ordentliche Kündigung in Betracht. Eine gesetzliche Verpflichtung zur Zahlung einer Abfindung besteht lediglich unter den Voraussetzungen des § 1a KSchG, sofern dieser anwendbar ist.

---

Abschließend möchte ich Sie darauf hinweisen, dass es sich bei dieser Antwort, basierend auf Ihren Angaben, lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes handelt. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen Überblick gegeben zu haben und stehe Ihnen gerne weiterführend, insbesondere im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion, zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Maik Elster
Rechtsanwalt

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