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Dauerarrest


26.11.2006 16:37 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Sven Kienhöfer



Hallo
Ich wurde zu 2 Wochen Dauerarrest verurteilt wegen Kindesmisshandlung von meinen eigenen Sohn. Fall: Ich kamm von de Arbeit und mein sohn war nur am weinen den ganzen tag morges hat die oma ihm mittags meine freundinabends ich abends ist die hebamme mit nmeiner freundin ins krankenhaus andern tag teilte der arzt uns mit das das kind misshandelt sein soll. das gericht verurteilte mich darauf hin zu 2 wochen dauerarrest ich möchte wissen wie den umgehen kann entweder eine geldstrafe zu zahel oder arbeitsstunden da ich psyischich sehr krank bin und alleine dort sterben würde helft mir bitte welche möglichkeiten gibt es und welche rechte habe ich? ich war schon 2 mal angetreten beim erstenmal habeich mich selbst vergiftet und bei zweiten mal wurde ich entlassen weil ich arbeite jetzt soll ich am 2. januar wieder antreten ich habe angst helft vmir bitte oki daneschön.

Mfg.

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Angaben gerne wie folgt beantworten möchte:

Der gegen Sie verhängte Dauerarrest ist mit das schärfste Mittel im Jugendstrafrecht.
Hätte der entscheidende Richter gemeint, mit einer Geldzahlung oder Sozialstunden wäre die Sache zu erledigen, hätte der Richter wohl entsprechend entschieden. Hier hielt der Richter aber offensichtlich einen kurzzeitigen Freiheitsentzug (maximal sind 4 Wochen Dauerarrest möglich) als Sanktion auf Ihr Verhalten für Sie für erforderlich. Diese Sanktion besitzt den Sinn, dass Sie als Verurteilter durch die gerichtliche Sanktion vor weiteren Straftaten bewahrt werden sollen.

Sollten Sie durch Schulbesuch, Ausbildung oder Arbeitstätigkeit verhindert sein, ist dies nach Erhalt der Ladung schriftlich dem zuständigen Amtsgericht unter Angabe der Geschäftsnummer (siehe Ladung) anzuzeigen. Der Aufschub der Vollstreckung ist unter Vorlage entsprechender Nachweise (Arbeitsvertrag, Schulbescheinigung etc.) zu beantragen.

Im Falle einer Erkrankung (auch psychischer Natur) ist umgehend ein ärztliches Attest vorzulegen, aus dem sich die Art der Erkrankung ergibt.

Sinnvoll wäre es bei Ihrer Erkrankung ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen und mit Ihrem Arzt auch über Ihre Angstzustände hinsichtlich des Dauerarrestes zu sprechen.

Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem rechtlichen Problem weitergeholfen.
Für eine weitere Beratung stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Sven Kienhöfer
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 26.11.2006 | 18:02

Also sollte ich meinen Hausarzt aufsuchen und mir einen temin geben lassen bei einen psyologen kann derr das überhaupt bescheinigen ich war nemlich schon bei einem amtsarzt aber der ist auf meine psylogie gar nicht eingegangen gib es auch einen amtpsyologen? wenn ich eine aubildung mache bekomme ich auch aufschub oder nicht? und was für möglichkeiten gibs denn sonst noch??????? heul ich habe grosse angst bund spiele immer mit dem gedanken mih selbst umzubringen an wem mus ich mich wenden bei den behörden? ich danke ihnen im vorraus für ihre schnelle und gute antwort und schönen sonntag noch danke bitte geben sie mir einen rat ich weiss nicht was ich sonst tue!!!!!!!!!!!!!!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.11.2006 | 10:18

Sehr geehrter Fragesteller,
gehen Sie auf jedenfall zu Ihrem Hausarzt, wenn Sie ihm Ihre Probleme schildern, wird er Sie mit Sicherheit an einen geeigneten Arzt oder Psychologen weiterverweisen.
Dieser kann Sie dann auch weiterbetreuen, falls dieses nötig sein sollte.
Im übrigen kann ich Ihnen nur versichern, dass Ihre Angst unbegründet ist. Es gibt zwar mit Sicherheit angenehmere Dinge als 2 Wochen Dauerarrest, aber auch diese gehen recht schnell vorbei und man kann auch diese Zeit sinnvoll nützen(die JVA bieten in der Regel immer Programme an).
Ich wünsche Ihnen für die Zukunft alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Sven Kienhöfer
Rechtsanwalt


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