Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
479.629
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Daueransatz nach einer Beauftragung im öffentlichen Dienst (Jobcenter)


25.11.2016 00:28 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Raphael Fork



So sieht meine derzeitige Situation aus:
Ich bin derzeit im öffentlichen Dienst in einem Jobcenter tätig und seit 01.06.2016 mit einer höherwertigen Tätigkeit beauftragt. Die Beauftragung soll zum 31.12.enden. Ich habe ein Schriftstück, aus welchem Beginn und voraussichtliches Ende und die Bezeichnung der Stelle hervorgehen - kein Grund. Ein offizielles Mitarbeitergespräch oder etwas in dieser Art hat es nie gegeben - nur diesen Zweizeiler.
Eine Kollegin machte mich darauf aufmerksam, dass man nach sechs Monaten einen Daueransatz bekommen kann.

Daher meine Fragen:
1. kann ich tatsächlich einen Daueransatz bekommen?
2. wenn ja, aufgrund welcher gesetzlichen Grundlage?
3. wenn ja, was muss ich machen?
4. wenn nein, welche Voraussetzungen müssten für einem Daueransatz vorliegen?

Für Ihre Mühe danke ich im Voraus!

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Frage 1:
"kann ich tatsächlich einen Daueransatz bekommen?"

Ja, dies ist grundsätzlich möglich.


Frage 2:
"wenn ja, aufgrund welcher gesetzlichen Grundlage?"

Grundlage ist § 30 III , IV TVöD, die wie folgt lauten:

"(3) 1Ein befristeter Arbeitsvertrag ohne sachlichen Grund soll in der Regel zwölf Monate nicht unterschreiten; die Vertragsdauer muss mindestens sechs Monate betragen. 2Vor Ablauf des Arbeitsvertrages hat der Arbeitgeber zu prüfen, ob eine unbefristete oder befristete Weiterbeschäftigung möglich ist.

(4) 1Bei befristeten Arbeitsverträgen ohne sachlichen Grund gelten die ersten sechs Wochen und bei befristeten Arbeitsverträgen mit sachlichem Grund die ersten sechs Monate als Probezeit. 2Innerhalb der Probezeit kann der Arbeitsvertrag mit einer Frist von zwei Wochen zum Monatsschluss gekündigt werden."




Frage 3:
"wenn ja, was muss ich machen?"

Sich mit dem Arbeitgeber nach § 30 III Satz 2 TVöD darüber austauschen wie es mit Ihnen konkret im nächsten Jahr weitergehen soll.



Mit freundlichen Grüßen

Raphael Fork
-Rechtsanwalt-
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 59978 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr schnelle, ausführliche und ich hoffe auch kompetente Antworten. So richtig weiß man das ja erst später, wenn es zum Streitfall kommt. Jedenfalls weiß ich jetzt viel mehr wie ich weiter vorgehen sollte im Streitfall mit ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antwort ist klar verständlich, ausführlich und zeugt von fachlicher Kompetenz. Besser geht's nicht. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Super sehr schnelle Antwort.preislich günstig. ...
FRAGESTELLER