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20. November 2022 02:22 |
Preis: 55,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


Folgendes Szenario:

Mein Vater ist im Februar 2022 verstorben...Es gibt nach meinem Kenntnisstand kein Testament...

Erben sind nun die Frau meines verstorbenen Vaters///meine Schwester///und ich


Seit der Mitteilung über das Ableben meines Vaters, habe ich jedoch keinerlei weitere Nachricht erhalten.....

Die Frau meines Vaters vertröstet mich immer mit irgendwelchen Aussagen von es könnte bis zu einem Jahr dauern bis das Erbe "abgewickelt" wird ....Kann es leider nicht besser formulieren


Durch eine Überweisung die mir zu Augen gekommen ist, weiss ich allerdings, dass z.B. das Girokonto meines Vaters von seinem Namen auf Erbengemeinschaft umgeändert wurde....

Kann es also wirklich sein, dass das ganze Prozedere solange Zeit in Anspruch nimmt, oder werde ich hier hingehalten und mir wird mein Anspruch versucht zu nehmen

Mit freundlichen Grüßen

20. November 2022 | 08:29

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie bilden mit den anderen Miterben eine Erbengemeinschaft. Die Erbengemeinschaft darf über den Nachlass und alle Gegenstände, die zum Nachlass gehören, nur gemeinschaftlich verfügen. Dazu gehört auch die Abwicklung des Nachlasses. Wenn ein Mitglied der Erbengemeinschaft die Verwaltung und Abwicklung des Nachlasses allein übernehmen soll, bedarf dies ebenfalls eines Beschlusses der Erbengemeinschaft. Der Nachlass muss nach Bezahlung aller Nachlassverbindlichkeiten - z.B. Beerdigungskosten oder Schulden des Erblassers - entweder veräußert und der Erlös unter den Erben verteilt werden, oder die einzelnen Gegenstände des Nachlasses werden unter den Erben verteilt. Ein Bankguthaben muss nach dem Verhältnis der Erbanteile unter den Miterben aufgeteilt werden. Hierzu bedarf es eines Beschlusses der Erbengemeinschaft. Wie der Nachlass verwertet wird, und wer dies durchführt, darf die Ehefrau Ihres verstorbenen Vaters nicht allein entscheiden. Sie darf ohne einen genehmigenden Beschluss der Erbengemeinschaft auch nicht allein über das Konto Ihres verstorbenen Vaters verfügen.

Sie haben außerdem als Miterbe einen gesetzlichen Auskunftsanspruch gegen die Ehefrau Ihres verstorbenen Vaters über den Bestand des Nachlasses, soweit sie diesen in Besitz hat. Sie muss hierüber ein Inventar-Verzeichnis errichten und dessen Richtigkeit an Eides Statt versichern.

Sollten Sie in die Lage kommen, dass Sie Ihre Rechte als Miterbe gegenüber der Ehefrau Ihres verstorbenen Vaters gerichtlich durchsetzen müssen, empfiehlt es sich, dass Sie vorher die Erteiluing eines Erbscheins beim Nachlassgericht beantragen. Sie können auch die Bank anschreiben und mitteilen, dass die Ehefrau des Erblassers nicht berechtigt ist, allein über das Girokonto zu verfügen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt C. Norbert Neumann

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