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Datenspeicherung Inkassobüro ohne Nachweis der Forderung

27.02.2016 13:55 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter


Zusammenfassung: Löschung Daten Inkassounternehmen

Ein Inkassobüro speichert für seinen Auftraggeber Daten über eine Forderung i.H.v. 17,80€ zzgl. Zinsen, Gläubigerkosten, Inkassokosten, Auslagenpauschale. Gesamtsumme seit 2008: 149,11 EUR. Ein Mahnbescheid wurde nicht erlassen. Die Forderung wurde dem Inkassounternehmen dem Grund und der Höhe nach, unbestritten übergeben. Es gibt auch keine Rechnung, nur ein Auskunftsschreiben aus dem Jahr 2013.

Frage: Ist die Forderung aus dem Jahr 2008 nicht schon längst verjährt und besteht ein Anspruch auf Datenlöschung, wenn die Forderung nicht nachgewiesen oder in Rechnung gestellt wurde?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Problematisch ist, dass Sie eine Löschung der Daten in aller Regel nicht verlangen können. Eine Speicherung und Nutzung dieser Daten durch das Inkassounternehmen ist nur dann unzulässig, wenn die besagte Forderung ganz offensichtlich nicht besteht, somit falsch gemeldet wurde.

Dies müssen Sie beweisen.

Unterlagen über Sie bewahrt das Inkassounternehmen im Rahmen der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen aus.

Verlangen Sie hier einfach eine Auskunft, was damals gemeldet wurde. Ggf. müssen Sie auf dem zivilrechtlichen Wege hiergegen gegen den Gläubiger der Forderung vorgehen.

Bedenken Sie auch, es gibt unzählige Inkassounternehmen und nicht alle sind seriös, das ist z.B. bei der Schufa anders.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 27.02.2016 | 18:30

Leider haben Sie nicht geschrieben, ob die Forderung aus 2008 bereits verjährt ist. Wir bitten dies nachzuholen. Danke.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 28.02.2016 | 19:49

Es hängt vom der zu Grunde liegenden Forderung ab - die regelmäßige Verjährung beträgt 3 Jahre, bei bestimmten Fällen auch länger, eine Ratenzahlung kann dies jedoch stoppen. Hier haben Sie nichts vorgetragen, was das für eine Forderung ist, ob eine Ratenzahlung vorlag oder sonstige Hemmende Ereignisse. Daher kann hier pauschal nicht ja oder nein gesagt werden.

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