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Datenschutz/Betrug

| 14.10.2019 18:38 |
Preis: 25,00 € |

Datenschutzrecht


Beantwortet von


21:57
Guten Tag,
Ein ehemaliger Kollege bat mich für eine Summe meine Daten für eine Autovermietung zu geben, per whatsapp,
Sie sollten an sein Cousin gehen. Da sein Account nicht verlängert werden konnte.
Sie meinten Sie bezahlen alles und gut ist. Es wurde alles online geregelt, die Daten will er allerdings nicht rausrücken.
2 Wochen später bekam ich eine Rechnung.
Nach langen Diskussionen, schrieb er, dass er und sein cousin nicht schuld ist, wir wurden alle 3 verarscht. Jemand anderes wäre es gewesen. Hat er mir persöhnlich gesagt.
Jetzt stehe ich da, habe 2 Rechnungen am Hals und nebenbei droht und beleidigt mich der Kollege auch noch.
Wie kann ich dagegen vorgeben oder kann ich dagegen vorgehen?

14.10.2019 | 19:46

Antwort

von


(28)
Wichlinghauser Markt 5
42277 Wuppertal
Tel: 0202 697 599 16
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Sehr geehrter Fragesteller,

soweit es sich bei den Daten, die Sie meinen, um Ihre Kreditkartendaten handelt, rate ich Ihnen dringend dazu eine Sperre der Karte vorzunehmen und evtl. auch die Karte zu wechseln.

Ansonsten käme in Frage den offenen Betrag über ein anwaltliches Mahnschreiben von Ihren Bekannten einzufordern. Ob sich das lohnt wird insbesondere auch von der Höhe der Beträge abhängen.

Wenn eine Transaktion stattgefunden hat, für die Sie sozusagen keine Zusage gegeben haben, dann käme auch eine Strafbarkeit der Personen in Betracht, die Ihre Daten missbraucht haben.

Evtl. käme auch ein Widerruf einer nichtautorisierten Zahlung in Betracht, diesbezüglich könnte jedoch problematisch sein, dass Sie selbst die Zahlungsdaten herausgegeben haben.

Was die ausgetauschten beleidigenden Bemerkungen betrifft denke ich, dass eine Geltendmachung etwaiger Ansprüche nicht in Ihrem Interesse ist, da ich vermute, dass der Gesamtaustausch nicht gerade freundlich war.

Mit freundlichen Grüßen


Nachfrage vom Fragesteller 14.10.2019 | 20:01

Es handelt sich um mein Personalausweis und Führerschein.
Was kommt auf mich zu, wenn ich ihn anzeige? Ich habe mich ebenso strafbar gemacht.
Es handelt sich um rund 1000 Euro.
Das er geschrieben hat, das eine weitere Person miteinbezogen wurde,die nicht vereinbart war, ist nicht relevant?
Die Rechnungen wurden vin mir gedeckt, da ich weder den geschädigten (Autovermieter) erklären was passierte ohne mich selbst in Betrug anzuzeigen.
Kann ich nicht anders gegen ihn vorgehen?
Mein Personalausweis habe ich sperren lassen, ich werde ihn auch neu beantragen. Muss ich das ebenso mit mein Führerschein machen?
Geltendmachung, was meinen Sie damit? Wie viel Erfolg habe ich da?
Was kann ich erreichen?
Wegen den Daten kann ich nichts machen? Er weigert mir die Daten zu übermitteln.
Vielen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.10.2019 | 21:57

Sehr geehrter Fragesteller,

auf Grundlage der durch Sie zur Verfügung gestellten Informatione beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Sie sollten auf jedem Fall dem Vermieter mitteilen, dass keine weiteren Vermietungen mit Ihren Daten vorgenommen werden dürfen, weil jemand diese unbefugt nutzt. Das sollten Sie auch genau mit diesen Worten einfach kurz und knapp verlangen.

Das Geld können Sie auf der Grundlage von Ihren Bekannten zurück verlangen, dass Ihnen von Anfang an die Erstattung dafür versprochen worden ist. Die Autovermietung hat meiner Einschätzung nach auch keinen finanziellen Schaden erlitten. Ob diesbezüglich strafrechtlich ein Problem besteht vermag ich auf Grundlage Ihres knappen Sachverhalts nicht zu beurteilen.

Eine Strafanzeige wegen der Beleidigungen wird Ihnen Ihr Geld nicht zurück bringen und vermutlich nur zu einer Gegenanzeige führen. Man könnte aber bei der Geltendmachung des Anspruchs auf Zahlung der Rechnungen durchaus mit einer Anzeige wegen des Missbrauchs Ihrer personenbezogenen Daten drohen.

Wenn Sie das Geld zurückhaben wollen, dann empfehle ich Ihnen für die Durchsetzung der Forderung einen Rechtsanwalt zu beauftragen, der mit Ihnen den kompletten Sachverhalt einmal erarbeitet und vollständig durchprüft.

Zusammenfassend noch einmal: Sie müssen keine Strafanzeige erstatten um sich Ihr Geld zurück zu holen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 15.10.2019 | 08:27

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ANTWORT VON

(28)

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