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Datenschutz. Darf ich der Unteren Wasserbehörde eine Kundenliste übergeben

| 6. Dezember 2018 19:40 |
Preis: ***,00 € |

Datenschutzrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich möchte der Unteren Wasserbehörde gerne eine Kundenliste übergeben. Mit den neuen Datenschutzrichtlinien habe ich allerdings Sorge das ich versehentlich eine Ordnungswidrigkeit begehe und eventuell diesbezüglich bestraft werde. Ich habe gehört das bis zu 50.000,- Strafe bei Verstoss gegen das Datenschutzgesetz drohen.
Geregelt ist, das ich im Fall das ein Parameter der Abwasseruntersuchung überschritten wird die Untere Wasserbehörde informieren darf.
Darf ich auch ohne das dieser Fall eintritt die Daten meiner Kunden der Unteren Wasserbehörde zur Verfügung stellen?
Mir ist wichtig hier die Rechtsgrundlage für oder gegen die Übermittlung der Daten genannt werden so das ich hier gegenüber meinen Kunden keinen Rechtsbruch begehe.

Vielen Dank

6. Dezember 2018 | 20:17

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Die Weitergabe der Kundendaten ist nicht erlaubt, da hier eine Einwilligung der Kunden gemäß Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. a) DSGVO erforderlich ist.

In Ihrem Fall ist auch nicht die Alternative nach Art. 6 Abs. 1 Satz 1lit. c) DSGVO als Rechtfertigungsgrunf einschlägig, da Sie keiner rechtlichen Pflicht zur anlasslosen Weitergabe unterliegen.

Für die Geldbußen sind in der DSGVO lediglich Obergrenzen festgelegt (bis 20 Mio. oder 4% des Jahresumsatzes) aber als Privatperson ist eine Geldbuße von 50.000€ unrealistisch hoch. Dies spielt sich eher im Bereich zwischen 500 und 2.000 EUR ab.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen
Alexander Dietrich
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 6. Dezember 2018 | 20:34

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