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Das Haus meiner verstorbenen Großmutter aus einer Erbgemeinschaft kaufen

| 30.09.2015 09:02 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Elke Scheibeler


Zusammenfassung: Für den Erwerb einer Immobilie von einer Erbengemeinschaft auch durch einen Verwandten ist grundsätzlich der Abschluss eines notariellen Kaufvertrags erforderlich. Soweit der Erwerber in der Erbfolge hinter einzelnen Mitgliedern der Erbengemeinschaft steht, ist eine Ausschlagung des Erbes möglich.

Vor kurzem ist meine Großmutter verstorben. Zur Erbschaft steht Ihr Haus. Keiner der Kinder möchte dieses nun erben. Zu einem gewissen Kaufpreis in dem jeder der Erben seinen Anteil erhalten würde, würde ich dieses gerne kaufen. Dieses ist auch alles soweit geregelt und auch für alle Beteiligten in Ordnung. Ich habe nur keine Ahnung wie man das am besten anstellt um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein und nicht unnötiges Geld an die Steuer zu verschwenden. Konkret handelt es sich um eine Kaufsumme von 100.000€ die zu 5 gleichen Teilen an die Erben ausgezahlt werden soll. Bekomme ich hier eventuell ein Problem mit der Bank, da ich ja vor der Finanzierung nicht der Eigentümer bin? Vielen Dank schon mal im Voraus für die Mühe.

Sehr geehrter Fragestellerin,

zunächst möchte ich Ihnen mein Beileid zum Tod Ihrer Mutter ausdrücken.

um das Grundstück wirksam zu übertragen und Sie auch im Grundbuch einzutragen, ist der Abschluss eines notariellen Kaufvertrags erforderlich. Sie sollten hierzu einen örtlichen Notar aufsuchen. Im Rahmen des Kaufvertrags ist es üblich, dass der Verkäufer die Eintragung einer Grundschuld für den Käufer bereits vor Übertragung des Eigentums bewilligt, so dass die Bank eine Sicherheit erhält, bevor der Kaufpreis gezahlt wird.

Im Hinblick auf die Grunderwerbssteuer könnte es von Vorteil sein, wenn Ihr Elternteil, der oder die Miterbe geworden ist, ggf. das Erbe ausschlägt, so dass Sie an deren Stelle treten. Dies würde aber dann dazu führen, dass dieses Elternteil nicht mehr Verkäufer ist und keinen Kaufpreis erhält. Eine Erbausschlagung ist nur innerhalb von sechs Wochen nach dem Tod der Großmutter möglich und muss notariell erfolgen. Genau kann ich dies ohne Kenntnis des Sachverhalts nicht beurteilen.

Soweit der von Ihnen genannte Kaufpreis von EUR 100.000,00 nicht dem Wert des Hauses entspricht, könnte noch Schenkungssteuer anfallen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 30.09.2015 | 10:23

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