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Darlehensvertrag zwischen Bekannten

12.05.2011 22:40 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Ich erhalte für einen Hauskauf von Bekannten (nicht verwandt) ein Darlehen in Höhe von 300 000 Euro. Es wird ein Darlehensvertrag aufgesetzt in dem die Laufzeit (10 Jahre), der Zinssatz (2,5%), Rückzahlungsmodalität definiert wird.

Zur Sicherung wird entsprechend die Grundschuld eingetragen.

Mein Frage ist nun hält ein ein solcher Darlehensvertrag einem Fremdvergleich stand? Bzgl. Finanzamt.

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage.

Grundsätzlich müssen private Darlehensverträge dem Fremdvergleich standhalten. Ob dies Ihr Vertrag tut, kann man ohne Kenntnis des vollen Textes nicht sicher sagen.

Grundsätzlich müssen die Zinsen zu den vereinbarten Fälligkeitsterminen auch tatsächlich entrichtet werden. Es muss Laufzeit und die Art und Weise der Rückzahlung festgelegt werden, was der Fall ist. Die Laufzeit muss nachvollziehbar und verhältnismäßig sein. Der Gläubiger muss also realistisch in einer vertretbaren Zeit sein Geld zurückerhalten. Die ausreichende Sicherung ist vorhanden. Grundsätzlich muss der Vertrag ähnlich einem Vertrag mit einem Kreditinstitut gestaltet sein.

Die Grundschuld sollte daher eine Zwangsvollstreckungsunterwerfung in das gesamte Vermögen enthalten, wie bei Banken üblich.
Die Zinsen müssen sich ebenfalls im Rahmen des branchenüblichen bewegen.

Die Frage des Fremdvergleichs stellt sich nicht nur bei Abschluss des Vertrages, sondern später kommt es darauf an, dass der Vertrag auch genau wie vereinbart umgesetzt wird.

Nach Ihren Angaben stehen die Aussichten gut.

Sie sollten den konkreten Vertrag bei einem Steuerberater prüfen lassen.



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