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Darlehensaufnahme während der Trennungszeit


| 30.10.2017 15:00 |
Preis: 55,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Ich lebe seit kurzer Zeit getrennt. Es gab und gibt keinen Ehevetrag, es gilt die gesetzliche Gütergemeinschaft. Ich möchte eine eigene Arztpraxis eröffnen.

1. Kann ich einen solchen Kaufvertrag ohne Zustimmmung meiner Nochehefrau abschliessen ?
2. Soweit ich vor der Scheidung ein Darlehen aufnehme zur Praxisfinanzierung, muss meine Frau zustimmen oder kann ich das - soweit die Bank dem zustimmt ohne Kenntnis und Einverständnis meiner Nochehefrau tun?
3. Wie wirkt sich ein solches Darlehen auf den Vermögensausgleich aus ?


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Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie können so einen Vertrag ohne Zustimmung der Ehefrau abschließen.

Leben die Eheleute getrennt, so muss der Ehepartner dann nach § 1365 BGB einwilligen, wenn der andere über sein Vermögen im Ganzen oder über sein fast komplettes Vermögen verfügen will.

Sofern Sie aber ein Geschäft eröffnen wollen, werden diese Grundsätze nicht eingreifen, so dass Sie den Vertrag ohne Zustimmung eingehen können.

Das gilt auch für die Darlehensaufnahme durch die Bank.

Es bedarf keiner Zustimmung der Nochehefrau.

Seine Grenze hat es dort, wo von einer illoyalen Vermögensverschwendung auszugehen ist, Sie also das Vermögen absichtlich schmälern wollen.

Davon gehe ich nach Ihrer Schilderung aber nicht aus.

Eine Berücksichtigung findet später statt.

Sowohl das Darlehen als aber auch der Gegenwert wird Anrechnung finden. Lediglich in den Fällen der illoyalen Vermögensminderung kann das nicht der Fall sein.

Es muss also alles vernünftig sein. Davon ist auszugehen, wenn die Bank finanziert, da Unverünftiges wohl nicht finanziert werden dürfte.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

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Bewertung des Fragestellers 30.10.2017 | 18:43


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