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Darlehen von den Eltern bei Geschäftsunfähigkeit der Mutter

20.06.2008 20:00 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Mein Vater will mich beim Bau eines Hauses mit einem Darlehen von 250.000 € unterstützen. Dieses Darlehen wird mit 4 % verzinst und innerhalb der nächsten 8 Jahre in beliebigen Raten oder auf einmal zurückgezahlt. Als Gegenwert dient der Wert meines ansonsten unbelasteten Grundstücks (Kaufpreis 450.000 €).

Der Darlehensbetrag gehört meinen Eltern zu gleichen Teilen. Meine Mutter ist dement und daher nicht mehr geschäftsfähig.

Darf mein Vater mir unter diesen Umständen das Geld so ohne weiteres leihen, oder muss das Vormundschaftsgericht dem zustimmen ?

Ist ein notariell beglaubigter Darlehensvertrag mit Bestellung einer Grundschuld erforderlich, oder genügt ein Vertrag zwischen meinem Vater und mir ?

20.06.2008 | 20:14

Antwort

von


(513)
Groner Landstr. 59
37081 Göttingen
Tel: 05513097470
Web: http://www.Kanzlei-Lars-Liedtke.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Zunächst möchte ich darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich die Funktion hat, Ihnen einen ersten Überblick über die Rechtslage zu geben. Eine persönliche Beratung/Vertretung kann und soll hierdurch nicht ersetzt werden. Hinzufügen oder Weglassen wesentlicher Tatsachen kann zu einer anderen Beurteilung des Falles führen. Unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsangaben und des von Ihnen gebotenen Einsatzes beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

Die Vergabe eines Darlehens in dieser Größenordnung stellt kein alltägliches Rechtsgeschäft dar, so dass ein ein Ehegatte hier nicht für beide verfügen darf. Daher beadrf es der einer Zustimmung. Dies ist jedoch nur im Innenverhältnis zwischen Ihren Eltern relevant. Sollte es bei der Rückzahlung zu Leistungsstörungen kommen, wäre Ihr Vater also Ihrer Mutter gegenüber u.U. schadensersatzpflichtig. Nach außen hin wäre der Vertrag Ihnen gegenüber trotzdem wirksam.

Der Darlehnsvertrag selbst ist nicht beurkundungspflichtig. Die Bestellung einer Grundschuld ist nicht zwingend erforderlich, jedoch empfehlenswert, um Ihren Vater entsprechend abzusichern.

Um spätere Streitigkeiten zwischen Ihnen und Ihrem Vater zu vermeiden, sollten Sie einen Rechtsanwalt (der auch Notar ist) aufsuchen. In Kenntnis sämtlicher Details wird dieser Ihnen weitergehenden Rat hinsichtlich verschiedener Vorgehensweisen unterbreiten können. Selbst wenn es zu keiner notariellen Beurkundung kommt, ist es ratsam, den Darlehensvertrag individuell durch einen Rechtsanwalt ausarbeiten können. In Anbetracht der hohen Summe sollten Sie zu dieser Investition bereit sein, damit alle Eventualitäten bedacht werden und es später nicht zu Problemen kommt.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick über die Rechtslage gegeben zu haben.

Mit freundlichen Grüßen,

Lars Liedtke
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Lars Liedtke

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