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Darlehen vom Vater


11.12.2004 12:23 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Ich habe am 10.02.1993 mit meinem Vater zur Finanzierung einer Wohnung einen zinsloses und tilgungsfreien Darlehenvertrag abgeschlossen. Da die Verjährung auf drei Jahre herabgesetzt wurde, fordert er nun von mir ein schriftliches uneingeschränktes bedingungsloses Schuldanerkenntnis. Kann ich ihm das bedenkenlos schreiben oder entstehen mir hier noch andere Nachteile, ausser dass die Verjährung aufgehoben ist? Welche anderen Möglichkeiten habe ich? Ist ein deklatorisches Schuldanerkenntnis besser? Muss ich bei der Formulierung des Schreibens etwas beachten?

Vielen Dank für die Beantwortung.

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Sehr geehrter Anfragender,

ein deklaratorisches Schuldanerkenntnis bestätigt nur etwas, was ohnehin schon gilt. Der Gegensatz wäre ein konstitutives Schuldanerkenntnis. Dieses begründet erstmals eine Schuld.

Ich verstehe Ihren Sachverhalt so, dass Sie grundsätzlich das Darlehen an Ihren Vater zurück zahlen wollen und nicht vorhaben, sich auf die Verjährung zu berufen.

In diesem Fall kann ich keinen Nachteil erkennen, wenn Sie auf die Einrede der Verjährung verzichten bzw. ein Schuldanerkenntnis abgeben, dass in der Summe der Höhe des unstreitigen Darlehens entspricht.

Gerne stehe ich Ihnen zur Formulierung des genauen Wortlautes zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Kai Breuning
- Rechtsanwalt -

Nachfrage vom Fragesteller 11.12.2004 | 12:43

Hallo Herr Breuning,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Es ist vollkommen richtig, dass ich nicht vorhabe mich auf die Verjährung des Darlehens zu berufen. Ihr Angebot, mir bei der Formulierung des genauen Wortlautes zu helfen, nehme ich gerne an.
Wie soll oder muss so ein Schreiben aufgebaut sein.

Vielen Dank für die weitere Hilfe.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.12.2004 | 13:24

Vereinbarung

zwischen

Vorname Name
Anschrift
- nachstehend "Darlehensgeber" -

und

Vorname Name
Anschrift
- nachstehend "Darlehensnehmer" -

Der Darlehensnehmer erkennt hiermit an, von dem Darlehensgeber einen Betrag in Höhe von EUR xxx (in Worten: Euro einszweidrei) als Darlehen erhalten zu haben.

Das Darlehen soll innerhalb von ZEITRAUM, nachdem

(alternativ)
Beschreibung der Bedingung

(oder)
der Darlehensgeber das Darlehen gegenüber dem Darlehensnehmer gekündigt hat. Ein Kündigungsgrund ist nicht erforderlich.

Aufgrund der unbestimmten Dauer verzichtet der Darlehensnehmer ausdrücklich und unwideruflich auf die Erhebung der Einrede der Verjährung. Der Darlehensgeber nimmt diesen Verzicht an.

Ort, den tt.mm.jjjj





Unterschrift (DG) Unterschrift (DN)

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