Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Darlehen vom Unternehmen und Insolvenz

06.12.2018 19:36 |
Preis: 25,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Elke Scheibeler


Zusammenfassung: Gemäß § 41 InsO gelten nicht fällige Forderungen mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens als fällig. Die Geschäftsanteile werden durch Insolvenzeröffnung wertlos.

Guten Tag,

ich habe mir vom Unternehmen 80.000€ geliehen um als Gesellschafter mit 6% Anteil einzutreten, mein Geschäftspartner hat 96%.Der Betrag von 80.000 ist an den vorherigen Gesellschafter ausgezahlt und wir haben das Unternehmen 94%/6% übernommen um Grundsteuer zu sparen.
Das Darlehen ist frühestens zum 31.12.2020 kündbar.
Jetzt steht aber das Unternehmen in welchem ich seit 11 Monaten als Gesellschafter drin bin vor einer möglichen Insolvenz.
Kann der Insolvenzverwalter das Darlehen vorzeitig kündigen? Verliere ich meine 6% am Unternehmen? Ich bin zugleich als Angestellter dort tätig. Gruß

Sehr geehrter Fragesteller,

gemäß § 41 InsO gelten nicht fällige Forderungen mit Insolvenzeröffnung als fällig. Eine Kündigung des Insolvenzverwalters wird nicht notwendig sein.

Ihren Geschäftsanteil werden Sie behalten, allerdings dürfte er wertlos sein, es Sie schaffen eine Sanierung der Gesellschaft mit deren Erhalt, etwa durch einen Insolvenzplan.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 09.12.2018 | 00:07

Mein Kredit von 80.000 zu den 6% hat mir das Unternehmen gegeben. Mit dem Geld habe ich dem vorherigen Gesellschafter die Anteile abgekauft. Die Tilgung des Darlehens ist so geregelt das meine Ausschüttung da rein geht. Besichert ist der Kredit durch meine Firmenanteile. Ich selbst hatte bereits hohe Darlehen für meine Immobilie (Eigenheim). Keine Bank hätte mir solch einen Kredit gegeben, daher dieser Weg. In einer möglichen Insolvenz könnte ich die 80.000 nicht zurück zahlen weil ich finanziell überfordert wäre. Würde der Insolvenzverwalter das Geld trotzdem fordern oder wäre durch die Rückgabe der Geschäftsanteile der Vertrag getilgt, so zusagen die Sicherheiten werden verwertet oder muss ich in die privat Insolvenz. Gruß

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.12.2018 | 10:25

Sehr geehrter Fragesteller, diese Frage kann ich vorab nicht beantworten, da es auf die Ergebnisse der Verhandlungen mit dem Insolvenzverwalter ankommt. Wenn Sie eine Erklärung ähnlich einer Vermögensauskunft abgeben, kann es sein, dass er sich auf einen Vergleich über einen geringen Betrag einlässt. Der Vertrage wäre nicht durch die Rückgabe Ihrer Anteile erledigt. MIt freundlichen Grüßen Dr. Scheibeler

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 69707 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr schnelle und umfangreiche Antwort. Danke ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
schnelle Antwort, vielen Dank ! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Hallo, ich fand die Antwort sehr hilfreich und vor allen Dingen sehr verständlich geschrieben. Vielen Dank nochmal ...
FRAGESTELLER
Jetzt Frage stellen