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Darlehen und gemeinsames Eigentum unter Geschwistern

| 19.02.2018 10:52 |
Preis: ***,00 € |

Kredite


Beantwortet von


19:39

Zusammenfassung: Kauf eines Grundstücks mit privaten Mitteln aus einem familiären Darlehen

Sehr geehrte Damen und Herren,

1. mein Ehemann und ich möchten ein Haus (500.000 E) erwerben. Mein Bruder möchte sich an diesem Kauf beteiligen (ohne dass er es selbst nutzen wird), so dass für die Immobilie später als 3 Besitzer zu gleichen Teilen im Grundbuch eingetragen sein möchten. Ist es für diesen Fall notwendig, dass mein Bruder und wir jeweils den gleichen Anteil des Kaufpreises zahlen (also er und wir je 250.000 E) oder ist es möglich, dass mein Bruder z.B. 400.000 E zahlt und wir nur 100.000 E (oder gilt das dann schon wieder als eine steuerpflichtige Schenkung??)

2. Ist es möglich, dass der Bruder meines Mannes uns ein zins-freies Darlehen über 200.000 E zur Renovierung, das wir im im Ablauf von 5 Jahren zurückzahlen, gewährt oder gibt es dabei steuerliche Probleme wie bei einer Schenkung unter Geschwistern??

Danke für Ihre Antwort!
19.02.2018 | 11:29

Antwort

von


(113)
Hohenzollernring 57
50672 Köln
Tel: 0221 - 95819261
Web: http://www.wuebbe-rechtsanwalt.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Hier muss man das Außenverhältnis und das Innenverhältnis unterscheiden. Unabhängig davon, wie Sie bezahlen stehen Sie alle als Eigentümer im Grundbuch. Im notariellen Kaufvertrag wird dann aber das Eigentum nach Teilen anhand der Höhe der jeweiligen Kaufpreiszahlung festgehalten. Ist nichts eingetragen, haben alle den gleichen Anteil gezahlt und erhalten den gleichen eigentumsrechtlichen Anteil am Grundstück.
Hier würde dann auch die Grunderwerbssteuer anfallen und von jedem Eigentümer gefordert werden.

Soweit Sie einen Darlehensvertrag aufsetzen und unterschreiben wird das Finanzamt keine Schenkung annehmen können, da Sie ja den Nachweis führen können, dass das Darlehen ratenweise zurückgezahlt wird.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Michael Wübbe

Nachfrage vom Fragesteller 19.02.2018 | 17:41

Hallo, besten Dank für Ihre Antwort!
Eine Nachfrage zum 1. Punkt:
Können wir denn bestimmen, ob im notariellen Kaufvertrag festgehalten wird, wer welchen Teil bezahlt hat? Ganz konkret: Mein Bruder würde 400.000 Euro bezahlen, wir nur 100.000, wir drei (mein Ehemann und ich und Bruder) würden aber dennoch gerne alle zu gleichen Teilen als Besitzer im Grundbuch stehen (inclusive Grunderwerbssteuer etc). Geht das ohne Probleme? Hintergrund ist, dass ich irgendwie befürchte, dass man uns ankreiden könnte, dass das ja eine "vertuschte Schenkung" meines Bruders an uns wäre....

Das wäre meine konkrete 1xNachfrage.

Falls es im Nachfrage-Preis inclusive wäre hätte ich noch folgende Frage zum 2. Punkt:
Ist so ein Darlehensvertrag kompliziert?? Kann man das formlos selbst machen oder muss das ein Notar/Anwalt etc. tun??

Ich wäre sehr dankbar und begeistert, wenn Sie mir dies noch kurz beantworten könnten. DANKE !!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.02.2018 | 19:39

Sehr geehrte Ratsuchende,
sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich gern wie folgt beantworten möchte.

Es wird kompliziert, wenn man nicht anteilsmäßig im notariellen Kaufvertrag steht, da es nach dem Summe am Kaufvertrag anteilsmäßig verteilt wird. Letztendlich können Sie das aber im Kaufvertrag regeln und dem Notar so mitteilen, dass die Eigentumsanteile pro Kopf verteilt sind, also jeder ein Drittel.

Die weitere Frage lässt sich wie folgt beantworten. Ein Darlehensvertrag kann grundsätzlich formlos geschlossen werden, so lange kein Eigentum übertragen wird. Da es aber darum geht, etwas konkret und rechtssicher zu regeln, wäre es empfehlenswert, dies einen Anwalt schreiben oder zumindest prüfen zu lassen. Der Mindestinhalt sollte die Summe sein und ab wann, welche Rate in welcher Höhe geschuldet wird. Ggf. noch das es zinsfrei gewährt wird.

Beste Grüße,

RA Wübbe

Bewertung des Fragestellers 19.02.2018 | 22:56

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