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Darlehen innerhalb der Familie


16.11.2004 20:15 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Meine Mutter hat mir öfter Geld geliehen oder mir verschiedene Dinge gekauft, die Beträge waren unterschiedlich hoch. Die Gesamtsumme wurde umgeschuldet auf Ihren Mann, an den ich nun die Raten abzahle. Über dieses "Darlehen" existiert kein Vertrag zwischen mir und meinem Stiefvater, alles wurde mündlich vereinbart.
Bisher hat man sich geweigert, mir die entsprechenden Belege (Kaufbelege etc.) in Kopie zuzusenden, sondern ich durft mir diese nur bei einem persönlichen Gespräch vor 1 1/2 Jahren anschauen. Die Belege hat dann mein Stiefvater sofort wieder an sich genommen. Ich habe lediglich eine handschriftliche Aufstellung über die bisher geleisteten Zahlungen und über die noch offene Summe erhalten. Allerdings erscheint mir diese noch offene Summe nun höher, als damals vereinbart und somit habe ich erneut die Belege in Kopie angefordert, um alles zu prüfen - ohne Erfolg.
Meine Frage: Ist mein Stiefvater verpflichtet, mir die Nachweise auszuhändigen? Wenn ja, in welchem Gesetz und in welchem Paragraphen ist das geregelt? Kann ich darauf bestehen, dass mir alle Belege (auch die Belege der bereits geleisteten Zahlungen!) in Kopie ausgehändigt werden, jeweils mit Datumsangabe, genauer Artikelbezeichung bzw. Verwendungszweck? Wenn ja, innerhalb welcher Frist müssen mir diese Belege zugesandt werden?
Über eine schnelle Antwort würde ich mich sehr freuen.

Freundliche Grüße

Alexander Faust

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Sehr geehrter Anfragender,

so wie ich Ihren Sachverhalt verstehe, bestand das Darlehen aus zwei Teilbereichen.

1. Auszahlung der baren Geldbeträge,

2. Erstattung von Kaufpreisen für durch Ihre Mutter gekaufte Objekte.

Auf die Frage eines Nachweises kommt es letztlich nur an, wenn sich beide Parteien nicht einvernehmlich verständigen können. In diesem Fall muss die Seite, die meint einen Anspruch zu haben, diesen nötigenfalls vor Gericht durchsetzen und beweisen.

Hieraus folgt rein rechtlich die Lösung Ihrer Anfrage.

Wenn Ihr Stiefvater von Ihnen mehr haben will, als Sie zu zahlen bereit sind, dann muss er beweisen, dass seine Forderung richtig ist. Falls er dies erstmalig im Gericht tut, könnten Sie unverzüglich anerkennen. In diesem Fall müsste er die Gerichtskosten tragen.

Vor diesem Hintergrund sollte er auch außergerichtlich die Nachweise liefern. Aufgrund Ihres atypischen Darlehens wären das Kopien der Rechnung.

Anderensfalls stellen Sie die Zahlungen dann ein, wenn Sie glauben, die Forderung vollständig bedient zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Kai Breuning
- Rechtsanwalt -
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