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Darlehen - angeblich!

01.12.2005 18:55 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Vor ca. 12,5 Jahren soll ein Darlehensvertrag in Höhe von 30.000,-- DM + Zinsen in Höhe von fast 8%,zwischen zwei
Geschwistern (heute 78 und 86 Jahre alt) abgeschlossen worden sein.Das angebliche Beweismittel, der Darlehensvertrag , weist gravierende Formfehler auf: Z.B. ist der Darlehensgeber namentlich nicht erwähnt und er hat den "Vertrag" nicht unterschrieben -
Es ist nur eine Kontonr. angegeben , auf die die fälligen Raten (42X) überwiesen werden sollen. Nur der angebliche Darlehensnehmer hat "den Vertrag" Mit freundlichen Grüßen (!!!),Unterschrift .... unterschrieben.
Aufgrund dieser "Seltsamkeiten" und der lange zurückliegenden Zeit,erscheint es nachvollziehbar,das die Echtheit des Vertrages vom angeblichen Darlehensnehmer angezweifelt wird. Unklar ist, ob das Geld "ausgezahlt" wurde. Kontobelege als Beweismittel fehlen derzeit. Angeblich soll die Rate 6x im ersten 1/2 Jahr auf das Konto gezahlt worden sein... Bis heute - wie gesagt - 12,5 Jahre liegen zurück wurde nie eine entsprechende Mahnung an den angeblichen Darlehensnehmer gestellt.Es gab 12,5 Jahre überhaupt keinen Kontakt zwischen den beiden. Jetzt hat der angebliche Darlehensgeber Klage vor Gericht erhoben, wegen Rückzahlung...
In anderer Sache wurde von den Geschwistern damals , fast zeitgleich, ein Notarvertrag erstellt (wegen Wohnrecht). Es wurde vereinbart, das "weitere Gegenleistungen nicht zu erbringen sind..."d.h.,das angebliche Darlehen wurde hier auch nicht erwähnt...
Wie ist die Rechtslage?
-Welche Rolle spielt der eigentlich unglaubwürdig wirkende ,"mangelhafte" Vertrag,
-der lange Zeitablauf ohne eine Mahnung,
-die Nichterwähnung des angeblichen Darlehens im Notarvertrag?
In Summe:
Was hat der Beklagte vermutl. per Gerichtsentscheidung zu erwarten?

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Christian Kah
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