Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Darlehen an Gründer oder GmbH in Gründung - später Wandlung in Anteile

| 19.06.2021 17:24 |
Preis: 63,00 € |

Gesellschaftsrecht


Beantwortet von


1. Ein Bekannter von mir möchte eine GmbH gründen, für der Finanzierung der vollen Stammeinlage soll er ein Darlehen über die Summe XY bekommen (privat an ihn oder direkt als Darlehen an die GmbH). Dieses soll mit 10% verzinst werden und ein oder zwei Jahre laufen, ohne dass es in dieser Zeit zu einer Tilgung kommt.

Um der möglichen Gefahr einer rechnerischen Überschuldung der GmbH vorzubeugen würde vereinbart, dass es nachrangig behandelt wird. Eine private Haftung des Gründers bei Scheitern der GmbH soll ebenfalls ausgeschlossen werden.

2. Nach dem Jahr soll ich die Wahl aus zwei Varianten bekommen: Das Darlehen wird zzgl. der Zinsen in Raten oder komplett zurückgezahlt ODER ich kann es in Anteile der GmbH (bspw. 10%) umwandeln.

Frage: Kann dies über einen einfachen Vertrag zwischen beiden Parteien geregelt werden? Und ist es besser, wenn er das Darlehen privat aufnimmt oder in der Phase als GmbH in Gründung direkt auf die Firma?

20.06.2021 | 13:22

Antwort

von


(173)
Grünberger Str. 54
10245 Berlin
Tel: 0302939920
Web: http://www.rechtsanwalt-braun.berlin
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund der übermittelten Information beantworte ich Ihre Frage wie folgt.

Zuallererst erlaube ich mir einen Hinweis, Ihr Bekannter muss nur 12.500 € auf ein Stammkapital von 25.000 € einzahlen, die Einzahlung des vollen Betrages ist nicht notwendig.

Ihr Bekannter sollte das Darlehen privat aufnehmen, da er einlagepflichtig ist, wenn die GmbH i.G. das Darlehen aufnimmt, kann daraus nicht auf die Stammeinlage geleistet werden, zwar könnte die GmbH nun ein Darlehen an den Gesellschafter ausreichen und dieser zahlt dann die Stammeinlage, diese Vorgehensweise würde ich nicht empfehlen.

Hinsichtlich der Ablösung des Darlehens, können Sie sich Darlehen zurückzahlen lassen oder in Anteile „umwandeln" lassen. Wenn Sie das Darlehen „umwandeln" lassen wollen, muss der Vertrag notariell beurkundet werden, da es sich um eine Verpflichtung zur Übertragung von GmbH-Anteilen handelt

Ich hoffe, dass ich Ihre Frage beantwortet habe, bei eventuellen Nachfragen können Sie gerne die kostenlose Nachfrageoption benutzen.

Berücksichtigen Sie bitte, dass auch kleine Sachverhaltsänderungen zu einer gänzlich anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Braun
Rechtsanwalt



Bewertung des Fragestellers 22.06.2021 | 13:15

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"

Die Antwort war klar verständlich und hat uns bei unserem Problem weitergeholfen. Wir machen es genau so.

"
Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Sebastian Braun »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 22.06.2021
5/5,0

Die Antwort war klar verständlich und hat uns bei unserem Problem weitergeholfen. Wir machen es genau so.


ANTWORT VON

(173)

Grünberger Str. 54
10245 Berlin
Tel: 0302939920
Web: http://www.rechtsanwalt-braun.berlin
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Gesellschaftsrecht, Steuerrecht, Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht, Sozialversicherungsrecht, Erbrecht