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Darlehen Rückzahlung


| 04.11.2009 10:08 |
Preis: ***,00 € |

Kredite



Guten Tag,
Wir haben unserem Schwager in 2008 ein Darlehen in der Höhe von euro 30.000 für ein halbes Jahr gewährt zur Überbrückung eines Kredits.

Der Darlehengeber ist unsere GmbH mit Verzinsung. Inzwischen wird die Ehe meiner Schwester geschieden und kommt der Darlehennehmer seinen Bezahlungsverpflichtungen nicht nach. Es hat sich herausgestellt dass er als selbstständiger Versicherungsagent hohe Schulden u.a. bei der Bank und Finanzamt hat, höher wie vermutet, und auch Betrug im Spiel ist (eine Anzeige liegt vor).

Im Juni 2009 ist darum noch eine Vereinbarung getroffen zur Abzahlung in Raten. Es ist eine Rate bezahlt (September) und ein Teil der Zinsen.

Aus unserer Sicht hat die Bank und das Finanzamt noch keine Aktion gegen den Darlehennehmer erhoben (wahrscheinlich probiert seine Familie ihn zu rehabilitieren).

Unsere Frage ist welche Schritte wir nehmen können um das Darlehen zurück zu fordern evt. auf eine schnelle Weise. Wir haben von einem Titel bei Gericht gehört. Leider ist der Darlehensvertrag nicht sehr 'hieb und stich fest` und finden Sie in der Beilage einen Aufsatz für eine Kündigung des Darlehens. Wir haben die Vermutung dass jetzt noch Gelder auf den Konten sind. Einen langen Abmahnungsweg wollen wir uns lieber sparen.

Für Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
***


Mit freundlichen Grüssen,

***

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Sehr verehrte Fragestellerin,

um bei Ihrem Schwager vollstrecken zu können, brauchen Sie entweder ein gerichtliches Urteil oder aber einen Vollstreckungsbescheid.

Einen Vollstreckungsbescheid erreichen Sie durch betreiben des gerichtlichen Mahnverfahrens. Dieser Weg ist ggü. dem Klagverfahren zunächst der schnellere und günstigere. Im Wege des Mahnverfahrens fielen bei einer Summe von 30.000,- Euro 340,- bzw. 369 Euro Gerichtskosten an. Diese und die Anwaltskosten bekämen Sie vom Schulnder aber erstattet.

Der Inhalt des Darlehensvertrages ist hier maßgeblich. Vermutlich war der Schuldner schon während 2009 in Verzug, was eine Kündigung und Fälligstellung gerechtfertig, damit auch die Einleitung des Mahnverfahrens ermöglicht hätte.

Da Sie nun in 2009 eine neue Vereinbarung getroffen haben, kommt es auf deren Inhalt an. Sie können den Darlehensvertrag dann kündigen, wenn der Schuldner aktuell mit mindestens zwei aufeinanderfolgenden Raten in Verzug ist. Bei einer Laufzeit des Vertrages von bis zu drei Jahren muss er mit mindestens 10% des Nennbetrages des Kredites in Verzug sein. Bei länger Laufzeit muss der Rückstand mindestens 5% des Nennbetrages des Kredits ausmachen. Weiterhin muss in der Form gekündigt werden, dass dem Schuldner eine mindestens zweiwöchige Frist zu Zahlung des Verzugsbetrages gesetzt wird, mit der Ankündigung, dass im Nichtzahlungsfalle das Darlehen gekündigt wird.

Ich hoffe, Ihnen hiermit weitergeholfen zu haben. Wenn Sie eine Vertretung in der Angelegenheit wünschen, lassen Sie mich dies wissen.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Scholz,RA


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FRAGESTELLER 11.11.2009 5/5,0
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