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Darlehen


16.01.2006 10:55 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe von einem Bekannten ein Darlehen für den Kauf eines Wohnwagens bekommen.Der Wohnwagen steht auf dem Namen meiner Tochter.(sie ist also Eigentümer) Der KFZ Brief wurde beim Darlehngeber hinterlegt,allerdings ohne schriftliche Sicherungsübereignung oder sonstige schriftliche Verträge.Wenn ich meine Raten nicht mehr bezahlen kann,hat dann der Bekannte die Möglichkeit den Wohnwagen zu pfänden oder auf sonstiger Weise einen Zugriff.Meine Tochter hat nichts mitunterschrieben.

mfg
DV

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Diese beantworte ich auf Grundlage Ihrer Sachverhaltsschilderung summarisch gerne wie folgt:

Wie Sie wahrscheinlich schon vermuten, müssen Sie in Ermangelung einer vertraglichen Vereinbarung zwischen dem Vertragsverhältnis Verkäufer / Käufer zum einen, Darlehnsgeber / Darlehnsnehmer zum anderen unterscheiden. Wenn der Darlehnsnehmer seinen Verpflichtungen nicht nachgeht, kann in diesem Fall der Darlehnsgeber im Prinzip gegenüber dem Käufer NICHT die von Ihnen in den Raum gestellten Maßnahmen einleiten.

Etwas anderes gilt aber u.U. im Falle eines bewußten Zusammenwirkens zum Nachteil eines Dritten (so zB BGH, NJW-RR 96, 869), da dann ein Verstoss gegen § 138 BGB vorliegen kann.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort zunächst einmal weitergeholfen zu haben. Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüssen

Dr. Thomas Schimpf
- Rechtsanwalt -

ra.schimpf@gmx.de
www.anwalt.de/rechtsanwalt_schimpf

Nachfrage vom Fragesteller 16.01.2006 | 12:50

Vielen Dank für die rasche Beantwortung. Jedoch möchte ich generell wissen,wenn ich einen KFZ Brief den Darlehnsgeber überreiche und darüber keine vertragliche Sicherungsübereigung vereinbart worden ist und auch sonst keine vertraglichen Inhalte bei Zahlungsverzug geregelt sind,der Darlehensgeber Zugriff auf das Fahrzeug hat?
In meinem Fall war ich der Kaufer und Darlehensnehmer.Das Fahrzeug steht lediglich aus versicherungstechnischen Gründen auf dem Namen meiner Tochter.

mfg

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.01.2006 | 13:06

Danke für Ihre Nachfrage. Wenn Sie –nach Ihrer nunmehrigen Mitteilung- expressis verbis Darlehnsnehmer UND Käufer waren, was aus der Ausgangsfrage so nicht deutlich hervorging, spricht leider einiges für die bereits geschilderte Anwendung von § 138 BGB. Und damit auch für Zugriffsmöglichkeiten des Verkäufers / Darlehsgebers.

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