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Darlehen


15.08.2005 11:27 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Durch Notarvertrag wurde ich Treugeber in einer bestehenden GmbH.
Am 16.03. 2005 habe ich der GmbH eine Darlehen in Höhe von 20 000.?
Euro gewährt. Im Vertag wurde die Rückzahlung bis spätestens 7.05 vereinbart.
Die 20000.- Euro habe ich in Bar an den Treuhänder bezahlt. Derselbe hat aber nur
10000.-- Euro an den Geschäftsführer weitergegeben und die andere Hälfte angeblich für Geschäftsausgaben ohne Beleg verwandt. Ist dies Unterschlagung ?
Meine Mahnungen das Geld zurückzuzahlen wurden seither nicht befolgt.
Jetzt habe ich mit einem Mahnbescheid gedroht , aber als Antwort war nur zuhören, dass dann Widerspruch eingelegt wird und ich dann erst recht bezahlen muß.
Was kann ich tun um zu meinem Geld zu kommen?
Welche Chancen habe ich vor Gericht. Welche Kosten kommen bei einer Gerichtsverhandlung auf mich zu?

Ich habe noch einen Fehler gemacht, denn im September 2004 habe ich Privat gegen Wechsel 8000 Euro an den jetzigen Treuhänder gegeben. Bei Vorlage bei der Bank ist immer keine Guthaben vorhanden. Ist eine Anzeige wegen Betrug sinnvoll.

Ich bin so gut wie pleite und ich weiß nicht mehr was ich tun soll.

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Sehr geehrter Ratsuchender,


die Einschaltung der Staatsanwaltschaft erscheint hier sinnvoll. So, wie Sie es schildern, wurde der treuhänderisch gegebene Betrag zweckentfremdet verwerten. Schreiben Sie den gesamten Vorfall an die Staatsanwaltschaft und legen Sie Belege, Schriftwechsel etc in Kopie bei, um die nötigen Beweismittel der Sta zur Verfügung zu stellen.

Dafür entstehen keine Kosten.




Davon unterscheiden müssen Sie die zivilrechtliche Seite. Nachdem die Gegenseite Zahlungen nicht freiwillig leisten will und schon Widerspruch "angedroht" hat, werden Sie um eine zivilrechtliche Klage nicht herum kommen.

Nachdem ein fester Rückzahlungstermin nach Ihrer Schilderung vereinbart gewesen ist, dürfte sich die Gegenseite auch in Verzug befinden.

Hier sollte aber der Vertrag zur Überprüfung einem Kollegen vorgelegt werden, da ohne Einsicht die Überprüfung in diesem Forum nicht möglich ist.

Bei einem Wert von 20.000,00 EUR werden Gesamtkosten in Höhe von rund 4.700,00 EUR (Gerichtskosten, zwei Anwälte) auf Sie zukommen können.


Hier besteht aber auch ggfs. die Möglichkeit, Prozesskostenhilfe zu beantragen ("Ich bin so gut wie pleite"), wobei der Kollege vor Ort Sie dazu weiter beraten sollte.

Dieses Forum kann die bei Ihnen notwendige individuelle Beratung nicht ersetzen (siehe Button "Hilfe"), wobei es nach Ihrer Schilderung aber ohne einen Kollegen vor Ort nicht mehr gehen wird; denn bei einem Wert über 5.000,00 EUR wird das Landgericht zuständig sein und dazu brauchen Sie anwaltliche Vertretung.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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