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Darf mich das Jugendamt zum Jobwechsel zwingen


04.03.2007 20:16 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Karin Plewe



Guten Abend.


Darf mich das Jugendamt zu einem Jobwechsel zwingen und/oder darf es von mir verlangen, dass ich ab sofort Quartalsweise belege dass ich mich bei anderen Firmen beworben habe?!?

Die Situation ist folgende:

ich verdiene ca. 1050,- € Netto
bin Unterhaltspflichtig und zahle einen Betrag von 111,-€

Und das schrieb mir das Jugendamt:

... "Wenn der Unterhaltspflichtige geltend macht, aus seinen bisherigen laufenden Erwerbseinkünften nicht den vollen Regelbetrag zahlen zu können, so hat er die Verpflichtung, sich einerseits intensiv um eine besser bezahlte Vollzeittätigkeit zu bemühen und andererseits, solange er diese noch nicht gefunden hat ... auch eine Nebentätigkeit auszuüben" ...

zusammengefasst möchte das Jugendamt von mir haben:

- eine kurze tabellarische Übersicht zum schulischen und beruflichen Werdegang
- Bewerbungs- und Antwortschreiben potenzieller Arbeitgeber
- formlose Übersicht, wann und bei wem ich mich mit welchen Ergebnis wo Beworben habe


Gibt es tatsächlich eine Rechtsgrundlage für solch eine Handlung vom Jugendamt?


Vielen Dank!

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage Ihrer Informationen wie folgt beantworte:

Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass die Rechtsauffassung des Jugendamtes richtig ist.

Als Vater eines minderjährigen Kindes sind Sie gesteigert erwerbspflichtig, d.h. Sie müssen notfalls durch eine Nebentätigkeit sicher stellen, dass Ihr Kind einen Unterhaltsbetrag in Höhe des Existenzminimums erhält. Der Regelbetrag entspricht diesem Existenzminimum, so dass Sie versuchen müssen, eine Arbeitsstelle zu finden, um diesen Mindestbetrag sicher zu stellen.

Ihr Kind (vertreten durch das Jugendamt) hat einen Anspruch darauf, dass Sie entweder den Regelbetrag bezahlen oder nachweisen, aus welchem Grund Sie ihn nicht bezahlen können, z. B. wenn Sie keine entsprechende Arbeitsstelle finden. Sie müssen dann Ihre ernsthaften Bewerbungsbemühungen nachweisen.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Angaben eine erste Orientierung geboten zu haben und bedaure, Ihnen keinen positive Antwort geben zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Karin Plewe
Rechtsanwältin

info@kanzlei-plewe.de
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