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Darf man meinem Verlobten, der Vater einer 1-jährigen Tochter ist, überhaupt von 513,00 EUR Ausbildu


26.01.2006 22:19 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Hallo,
mein Verlobter ist seit Okt.2005 Volljährig, er ist lt.eines vom Gericht festgelegten DNA-Testes der Vater einer über 1-jährigen Tochter. Seit Aug.2005 ist er in einer Ausbildung und verdient netto 513,00 EUR. Die Vaterschaftstestgebühren sowie Gerichtskosten müssen somit von ihm getragen werden. Sind Raten möglich? Und werden die Raten vom Gericht festgelegt?Muss er womöglich für das erste Jahr,Geburt der Tochter Okt.2004, nachzahlen? Oder darf man ihm überhaupt von 513,00 EUR Unterhalt abziehen? Wir haben einen gemeinsamen Haushalt und werden im Juni heiraten. Wird mein Gehalt,z.b. im Falle Arbeitslosigkeit des Partners, dann zum Unterhalt bzw. generell mit eingerechnet? Ist es sinnvoll vor der Hochzeit eine vom Notar=Anwalt? beglaubigte Gütertrennung vorzunehmen, so das ich nicht aufkommen muss? Muss diese Gütertrennung vor Gericht gezeigt werden? Wie teuer wird diese Beglaubigung und Beratung? Im März ist die mündliche Ladung, heisst das, das die Kindsmutter persönlich nicht erscheinen muss? Das Sorgerecht möchte mein Partner nicht annehmen! Ist das Kind vom Erbe somit komplett ausgeschlossen? Er hat die Möglichkeit, Vaterschaft sowie Unterhaltsverpflichtung vor dem Jugendamt anzuerkennen, ist das gut oder richtig? Hat das also ncihts mit dem abgelehnten Sorgerecht zu tun?
Ich weiss, das es sehr viele Fragen sind, ich hoffe auch, das ich mich daran gehalten habe, nichts gross persönliches einzubringen, aber den Fall muss ich schon möglichst genau darlegen.Im Vorraus vielen Dank für Ihre Mühe!!

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Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich an Hand Ihrer Angaben in der gebotenen Kürze zu den einzelnen Fragen wie folgt beantworten:

1. Ratenzahlung ist immer möglich, wenden Sie sich an den Gläubiger. Dies ist Verhandlungssache
2. Die Raten werden von den Parteien und nicht vom Gericht festgelegt (Ausnahme: das Gericht ist Gläubiger)
3. Unterhalt kann ab Geltendmachung auch Rückwirkend gefordert werden. Wahrscheinlich war das hier der Fall.
4. Das Einkommen liegt unter dem notwendigen Selbstbehalt, so dass eine Leistungsfähigkeit wohl momentan nicht vorliegt.
5. Grundsätzlich besteht keinerlei Unterhaltspflicht auf Ihrer Seite, maßgeblich ist das Einkommen des Kindsvaters. Aber Achtung: Kommt er seiner Erwerbsobliegenheit nicht nach, kann fiktives Einkommen angesetzt werden.
6. Gütertrennung kann auch schon aus anderen Gründen sinnvoll sein – aber eine derartige Beratung sprengt den Rahmen dieses Forums.
7. Nein
8. Die Kosten sind abhängig vom Gegenstandswert, dieser kann hier nicht beurteilt werden.
9. Normalerweise ist das persönliche Erscheinen angeordnet – dies können Sie aber der Ladung entnehmen. Ich gehe davon aus, dass die Mutter erscheinen soll.
10. Sorgerecht hat mit Erbrecht nichts zu tun. Als Abkömmling ist das Kind potentieller Erbe.
11. Die Anerkennung vor dem Jugendamt ist kostenfrei. Ansonsten riskieren Sie einen (kostspieligen) Prozess. Daher ist bei klarer Situation das Jugendamt meist der beste Weg.
12. Das Sorgerecht spielt in so weit keine Rolle.

Ich hoffe, Ihre Frage umfassend und zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen


Stefan Steininger
Rechtsanwalt

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