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Darf man beim Vorstellungsgespräch negative Angaben zur eigenen Person machen?


| 24.06.2005 15:12 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,

meine Frau (Altenpflegerin im mobilen Dienst) und ich sind seit ca. 1 Jahr in einer Behandlung zur künstlichen Befruchtung. Durch damit verbundenen Eingriffen bei meiner Frau kam es im letzten Jahr zu erheblichen Fehlzeiten und bedingt durch eine auftretende Eileiterschwangerschaft auch noch zu einer 10-wöchigen Krankschreibung. Im beidseitigem Einvernehmen wurde meiner Frau jetzt zum 30.06.2005 seitens des Arbeitgebers gekündigt, da sie in dem kleinen Unternehmen nicht mehr tragbar war. Wir haben trotzdem vor, die Behandlung weiterzuführen und meine Frau möchte während dieser Zeit (ca. 1/2 Jahr) eigentlich auch keine neue Stelle antreten, um Streß zu vermeiden, der während dieser Behandlung auch nicht gerade fördernd ist.
Nun meine Frage:
Hat meine Frau das Recht, bei einem evtl. künftigen, vom Arbeitsamt vorgeschlagenen Arbeitgeber, von der bevorstehenden Behandlung zu erzählen, um eine evtl. Einstellung zu vermeiden, aber weiterhin arbeitslosengeld zu erhalten.

Danke für Ihr Angebot zu meiner Frage
24.06.2005 | 15:44

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

zunächst bedanke ich mich für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage der vorhandenen Informationen beantworten möchte.

Selbstverständlich hat Ihre Frau das Recht, dem Arbeitgeber von der bevorstehenden Behandlung zu erzählen. So ist es generell immer zulässig, zutreffende Angaben beim Bewerbungsgespräch zu machen, soweit diese in sachlicher Form vorgetragen werden und nicht erkennbar dem Zweck dienen, die Stelle nicht zu bekommen. Insofern erhält ihre Frau den Anspruch auf Arbeitslosengeld.

Für diese Überlegung spricht auch ein weiteres Argument: In ihrem Fall dürfte der Arbeitgeber auch konkret nach dem Gesundheitszustand fragen, weil ein Fragerecht in Bezug auf geplante Operationen oder Kuren besteht. Von daher kann ein entsprechender Hinweis von Ihrer Frau auch nicht schädlich sein.


Ich hoffe, Ihnen weiter geholfen zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Hellmann
Rechtsanwalt
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Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

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