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Darf ich in der Elternzeit eine schulische Ausbildung beginnen?

29.05.2018 10:00 |
Preis: 48,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann


Zusammenfassung: Ist eine weitere Ausbildung in der Elternzeit ohne Zustimmung des Arbeitgebers zulässig oder aber als zu genehmigende Nebentätigkeit anzusehen? Und ist eine Kündigung während der Elternzeit vom Arbeitnehmer ohne Zustimmung des Arbeitgebers zulässig ?

Hallo!

Ich bin in Elternzeit bis 5.11.2018, ich arbeite nicht. Zum Ende der Elternzeit möchte ich dieses Arbeitsverhältnis mit dreimonatiger Frist kündigen.
Am 1.10.2018, also gut einen Monat vor Beendigung des Arbeitsverhältnisses, möchte ich eine neue Ausbildung beginnen. Es handelt sich um eine schulische Ausbildung in Teilzeit, ohne Vergütung.

Ich bin nun unsicher, ob ich die Ausbildung schon in der Elternzeit beginnen darf und ob ich meinen Arbeitgeber informieren / um Zustimmung bitten muss.

In meinem Arbeitsvertrag steht folgendes: "Nebenbeschäftigungen zum Gelderwerb dürfen nur mit schriftlicher Einwilligung des Arbeitgebers ausgeübt werden."
Ansonsten steht dort zu Nebenbeschäftigungen nichts weiter.

Meiner Logik nach müsste ich die schulische Teilzeitausbildung ohne Zustimmung beginnen dürfen, weil ich ja kein Geld dafür bekomme.

Ist das richtig?

Alternativ, falls ich das nicht so wie oben beschrieben machen kann:
Wie ist die Kündigungsfrist in der Elternzeit?
Zum Ende der Elternzeit sind es 3 Monate, da ist die Lage ja eindeutig.
Aber könnte ich auch (mit gesetzlicher Frist) zum 30.09.2018 kündigen, und damit meine Elternzeit einfach verkürzen? Oder muss ich die Verkürzung der Elternzeit von meinem Arbeitgeber genehmigen lassen und kann dann erst kündigen?

Freundliche Grüße und vielen Dank!

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Leider ist eine derartige Nebentätigkeit als erheblich anzusehen, sodass Sie eine Zustimmung des Arbeitgebers einzuholen haben würden. Gleichwohl könnte dieser jene nur dann verweigern, wenn dringende betriebliche Erfordernisse entgegenstehen. Daher dürfte eine entsprechende Frage sicherlich fruchten.

Eine Kündigung der Vertrages durch den Arbeitnehmer ist nach den allgemeinen Vorschriften möglich. Eine Genehmigung durch den Arbeitgeber ist keineswegs nötig .


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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