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Darf der Vater so eine Behauptung, sein Sohn hätte sich Unterhalt erschlichen, aufstellen und die Za


03.08.2005 19:41 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sohn schloß Berufsausbildungsvertrag ab, mit Voraussetzung: Realschule/Gymnasium.

Dann hatte er einen schweren Unfall, konnte dadurch nur den Hauptschulabschluss machen da eine Prüfung dadurch zu schlecht ausfiehl.
Er schickte der Ausbildungsstätte diesen begläubigten Abschluss und wartete ab.
Nach ca. 14 Tagen kam ein Brief er sollte pünktlich um 8 Uhr in seiner Klasse den Unterricht beginnen. So war er in der Hoffnung daß sich die Zugangsvoraussetzungen geändert hätten oder daß er es eventuell probieren kann. Er absolvierte ein dreiviertel Jahr diese Ausbildung. Dann schrieb die Ausbildungsstätte er solle zum Gespräch erscheinen und wurde gekündigt. Da es der Fehler der Ausbildungsstätte war, (da sie auf das Zeugnis nicht reagiert hat), sicherten sie zu: er kan das Jahr zuende machen um nicht ziellos auf der Straße zu hängen und nach Absolvierung des Realschulabschlußes halten sie einen Platz frei. Solange zahlte der Vater Unterhalt. Mein Sohn hatte die Wahl im Heimatort 2
Jahre den Realschulabschluss zumachen oder im 25km entfertnen Ort
den Abschluss in 1 Jahr zumachen. Er nahm es auf sich und machte den Abschluss in 1 Jahr. Nun bekam er den Ausbildungsvertrag.
Da der Vater die Zahlung einstellen wolte informierte er den Vater daß er damals die Zugangsvoraussetzung nicht erfüllte und jetzt die Berufserstausbildung antritt. Der Vater wirft ihn nun Betrug vor, er hätte die Schule nicht informiert das er den Abschluss nicht hat.Er hätte sich Unterhalt erschlichen der strafrechtlich verfolgt werden muss. Er stellt Nachforschungen in den Schulen an obwohl er alles belegen kann. Er hat somit seinen Ruf sehr geschadet. Die Ausbildung soll 2 Jahre andauern und bei einen höheren Abschluss + 1/2 Jahr Praktikum. Er will somit 2006 die Zahlung ein stellen da er das Geld verrechnet was er im vergangen Jahr zu viel gezahlt hat. Hätte der Vater um Auskunft gebeten hätte er auch früher Auskunft erhalten. Er war bemüht so schnell wie möglch eine Ausbildung zu absolvieren.

Darf der Vater so eine Behauptung aufstellen und die Zahlung einstellen, in der Erstausbildung ? War der damals nicht Unterhaltsberechtigt. Da ich ohne Einkommen vin war er bis jetzt allein Unterhaltsverpflichtet. Schon in den vergangenen Jahren kam es immer zum Streit und zur Lohn Pfändung. Danke !
03.08.2005 | 20:38

Antwort

von


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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

zunächst bedanke ich mich für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage der mir von Ihnen mitgeteilten Informationen gerne summarisch beantworten möchte.

Ich kann Sie zunächst beruhigen, rückwirkend kann Unterhalt im Normalfall nicht zurückgefordert werden. Auch einen „Betrug“ Ihres Sohnes vermag ich hier nicht zu erkennen. Außerdem denke ich, dass Sie sich von einem Mann, der freiwillig keinen Unterhalt leistet und eine Lohnpfändung für sein eigenes Kind erforderlich macht, keine Angst einjagen lassen sollten.

In Deutschland besteht generell eine Schulpflicht, die erst mit Abschluß des 18. Lebensjahres grundsätzlich endet. Während dieser Zeit ist auch der Vater unterhaltspflichtig bzw. in der darauffolgenden ersten Ausbildung. Dies wird wegen der erneuten Schulausbildung nicht unterbrochen. Diese wäre unproblematisch unterhaltsrechtlich zulässig gewesen, wenn sie vor der Ausbildung stattgefunden hätte. Da, wenn ich Sie richtig verstehe, die Ausbildungszeit im Betrieb voraussichtlich auch anzurechnen ist, sehe ich keine Verletzung der Pflicht, die Ausbildung zügig und zielstrebig durchzuführen. Von daher wird weiter Unterhalt geschuldet.

Ich hoffe, Ihnen mit der Prüfung der Rechtslage weiter geholfen zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Hans-Christoph Hellmann
-Rechtsanwalt-
www.anwaltskanzlei-hellmann.de


Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

Nachfrage vom Fragesteller 04.08.2005 | 00:40

Vielen Dank ! Das hilft mir weiter. Ich verstehe nur nicht was Sie damit meinen: "Diese wäre unproblematisch unterhaltsrechtlich zulässig gewesen, wenn sie vor der Ausbildung stattgefunden hätte" ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.08.2005 | 08:17

Guten Morgen,

um es weniger kompliziert auszudrücken: der verlängerte Schulaufenthalt (Realschule nach Hauptschule) wäre unproblematisch zulässig gewesen und unterhalstrechtlich zu berücksichtigen gewesen.

hochachtungsvoll

RA Hellmann

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