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Darf der Führerschein bis zum Ergebnis vom Bluttest eingezogen werden?


| 09.09.2006 17:29 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler



Hallo,

ich bin total daneben, habe seit 1973 den Führerschein, noch nie etwas vorgekommen bzw. bin nie in eine Verkehrskontrolle gekommen. Leider jetzt doch, mein Problem, ich hatte dummerweise etwas Alkohol am Nachmittag getrunken, wobei ich wußte ich muß nachts 1 Uhr meine Tochter zum Flughafen fahren, ich war auch nüchtern. Die Hinfahrt machte ihr Freund, dann ist er bis zu seiner Wohnung gefahren und ich wollte weiter nach hause fahren.
Wir waren noch bis 3 Uhr am Flughafen.
Leider kam ich nicht weit, Verkehrskontrolle, plus pusten, war für mich alles neu. Jedenfalls zeigte das Gerät für mich unverständlicherweise ca. 0,54 an, darauf mußte ich mit auf das Revier,kam mir vor wie ein Schwerverbrecher, bekam dort dumme Fragen gestellt und dann kam ein schmieriger Doc um Blut ab zu nehmen. Meinen Führerschein und Autoschlüssel haben die behalten, ich durfte dann früh 6 Uhr mit dem Zug nach hause fahren. Mein Auto habe ich mittlerweile wieder, jedoch ohne Schein darf ich nicht fahren.
Ist es rechtens, das so ein Ergebnis 14 Tage dauern kann?
Ich wohne auf dem Land und habe keine Busverbindung zur Stadt,
muß auch regelmäßig Arzttermine wahrnehmen, bzw. zum Arbeitsamt da ich Hartz4 bin.
Die Polizisten haben selber am PC gesehen, dass ich bis jetzt keinen Eintrag ect. habe.
Wie ist die rechtliche Lage?? kann ich meinen Führerschein zurückforden, bzw. was kann ich machen damit ich ihn behalte.

Vielen Dank für eine Antwort und viele Grüße



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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen auf Grundlage Ihrer Schilderung gerne wie folgt beantworte:

Ihnen wurde die Fahrerlaubnis nach § 111a StPO vorläufig entzogen. Bedauerlicherweise müssen Sie das Ergebnis der Blutprobe abwarten, um dann weitere Schritte gegen die Maßnahmen der Behörden einzuleiten.

Unbedingt sollten Sie einen im Verkehrsrecht spezialisierten Rechtsanwalt vor Ort aufsuchen, der nach Einsicht in die Akten (vorher ist Ihre genaue Situation seriös nicht beurteilbar) tätig wird. Die Verfahrensweise wird unterschiedlich sein, je nachdem, ob Ihnen "nur" ein 1-monatiges Fahrverbot, eine mehrmonatige Entziehung der Fahrerlaubnis oder gar eine Verkehrsstraftat (§§ 315c, 316 StGB) vorgeworfen wird. Vielleicht liegt aber auch ein Defekt bei dem Atemalkohol-Messgerät vor? Ohne Kenntnis über Ihre Blutalkoholkonzentration und in die Akten kann hier aber keine abschließende Einschätzung vorgenommen werden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick vermitteln.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 23.09.2006 | 10:11

Sehr geehrter Herr Böhler,

gestern wurde mir mitgeteilt die Blutprobe ergab 1,06 Promille,
liegt also noch Bereich der Ordnungswiedrigkeit.
Jedoch werden die Akten jetzt erst an die Staatsanwaltschaft geschickt, welche dann entscheidet.
Ich verstehe das nicht ganz, warum müßen die entscheiden, die Polizistin sagte normal 4 Wochen Fahrverbot und Geldstrafe,
nun ist mein FS schon 2 Wochen weg, sie konnte mir nicht sagen ob die angerechntet wwerden.

Danke für Ihre Antwort

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.09.2006 | 15:32

Sehr geehrte Fragestellerin,

Die Zeit der vorläufigen Entziehung der Fahrerlaubnis ist auf das Fahrverbot anzurechnen. Wenn Sie Ihren Führerschein nach dem Ablauf des Monats zurück erhalten und Sie zwischenzeitlich das Bußgeld bezahlt haben, ist die Angelegenheit abgeschlossen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

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