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Darf der Arbeitgeber mir kündigen


22.03.2018 11:12 |
Preis: 25,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo.
Ich hab eine Vorladung zum MDK dienst bekommen, Auslöser war wohl der Arbeitgeber der meine Krankschreibung anzweifelt.Lohnfortzahlung müßte der Arbeitgeber bis zum 16,2,2018 leisten, was er aber bis zum heutigen Tage 22.3.2018 nicht getan hat.
Heute war ich nun bei MDK, wo sich leider herausstellte das ich mir den Termin falsch notiert hatte, der Termin war gestern.
Es ist nicht so das ich mich vor diesem Termin drücken möchte, ich hatte ihn mir nun falsch notiert.
Heute hatte somit keine Begutachtung durch den MDK stattgefunden, weil kein Gutachter im Hause war.
Ich bin direkt danach zur Krankenkasse und habe dort vorgesprochen, das mir dieses Mißgeschick passiert ist, ich den MDK Termin falsch datiert hatte.
Ich bekomme nun wohl einen neuen Termin zugeschickt.
Leider konnte mir die Dame von der Krankenkasse nicht sagen, was dies jetzt für arbeitsrechtliche Konsequenzen für mich hat.
Kann der Arbeitgeber mich jetzt kündigen, weil ich den Termin beim MDK nicht wahrgenommen habe??

Krankgeschrieben war ich vom 8.1.2018 bis zum 16.2.2018 auf eine f diagnose- psychisch bedingt, danach kamm eine grippe dazu die am 16.2.2018 durch einen anderen arzt diagnostisiert wurde, danach wurde ich von einer Fachärztin krank geschrieben , da ich auf insolin eingestellt werden muß und somit kein Auto fahren darf, was für meinen Job aber erforderlich ist da ich Zusteller bin.
Meine jetzige voraussichtliche Krankschreibung geht bis zum 28.3.2018.
Meine Ärztin sagte mir aber gestern bereits das ich mindestens noch mit 2 bis 3 wochen rechnen muß, erst wenn meine Werte stabil sind wird sie mich gesundschreiben.

Also aktuell bin ich noch krankgeschrieben, die neue Krankschreibung habe ich natürlich heute auch gleich bei der Krankenkasse abgegeben.

Nun habe ich fürchterliche Angst das mir mein Arbeitgeber kündigt weil ich den Termin bei MDK nicht wahrgenommen habe, das ich mir das nur falsch notiert hatte dürfte ihn wenig interessieren.
Momentan redet der Arbeitgeber null mit mir, mir werden urlaubstage reingeknallt obwohl ich krankgeschrieben bin, wenn ich nachfrage warum , bekomme ich keine Antwort.
Schrieftlich möchte sich der Arbeitgeber dazu nicht äußern, ich solle doch zu einem Personalgespräch trotz Krankschreibung vorbeikommen.

Muß ich jetzt Angst haben das mir der Arbeitsgeber kündigt?

Mit freundlichen Grüßen

22.03.2018 | 11:49

Antwort

von


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Guten Tag,

grundsätzlich kann der Arbeitgeber Ihnen natürlich kündigen; es wäre dann Ihre Sache, die Kündigung vor dem Arbeitsgericht anzufechten.

Der Umstand, dass Sie, aus Sicht des Arbeitgebers, den Termin beim MDK nicht wahrgenommen haben, lässt den Verdacht aufkommen, dass Sie nicht so arbeitsunfähig sind, wie sich aus der ärztlichen Bescheinigung ergibt.
Sie müssen damit den Nachweis der Arbeitsunfähigkeit erbringen, um gegen eine solche Kündigung vorgehen zu können.

Von daher sollten Sie den Umstand des versehentlich falsch notierten Termines und die Tatsache, dass Sie sofort bei der KK um einen neuen Termin nachgesucht haben, dem Arbeitgeber schriftlich mitteilen, um im Vorfeld möglicherweise schon eine Überreaktion in Form einer Kündigung zu verhindern.

Sorgen Sie dafür, dass Sie den Zugang dieser Mitteilung notfalls auch beweisen können.

Angesichts der geschilderten Umstände dürfte eine vom Arbeitgeber evt. ausgesprochene Kündigung durchaus erfolgreich anzugreifen sein.

Mit freundlichen Grüßen


Nachfrage vom Fragesteller 22.03.2018 | 12:14

Vielen Dank für Ihre Antwort, also darf der Arbeitgeber obwohl ich weiter krankgeschrieben bin mich trotzdem kündigen?

Und das nur weil ich mir ausversehen den Termin zum Mdk falsch notiert habe und statts gestern heute da war?

Auch wenn ich meinem Arbeitsgeber dies schreibe das es sich um ein Mißgeschick handelte, wird ihn das wenig interessieren, da man deutlich merkt das dieser mich los werden möchte.
Ansonsten würde er ja auch mal auf Schreiben die von mir kommen , wo ich um Rückmeldung seinerseits bitte, mal beantworten.

Also obwohl ich gestern erneut eine Folgeverodrnung bekommen habe, sprich weiter krankgeschrieben bin, darf der arbeitgeber mich kündigen?

wie gesagt bin ich seit dem 8.1.2018 krankgeschrieben, die anderen krankheiten die bis zum heutigen tage hinzukammen, ist eine dazutretende erkrankung da sich die krankschreibungen überschnitten haben , ich hoffe ich erkläre das jetzt verständlich wie gesagt war ich auf die f disgnose bis zum 16.2 krankgeschrieben, am 16.2. kamm dann die grippe hinzu da diese am tag der noch geltenden krankschreibung diagnostisiert wurde ist somit der tag doppelt belegt und der arbeitgeber brauch nur bis zum 16.2 lohnentgelt zahlen.

daher ist mir auch unbegreiflich warum ich überhaupt zum MDK muß, da krankengeld bekomme ich nicht, da es eine geringfügige beschäftigung ist unter 450 euro.

also kann doch der arbeitgeber nur solange er zur entgeldfortzahlung verpflichtet ist prüfen lassen, wie soll denn der MDK da nachprüfen das ist über ein monat her?

ist das denn allles rechtens?

und nochmal der arbeitgeber darf trotz das ich weiter krankgeschrieben bin , mich jetzt kündigen?

Und dem Arbeitsgeber liegen doch alle Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen vor, was und wie soll ich dann meine Arbeitsunfähigkeit noch erbringen?

mit freundlichen grüßen





Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 22.03.2018 | 12:19

Ein AG darf einen Antrag stellen, die Arbeitsunfähigkeit durch den MDK prüfen zu lassen, wenn er Zweifel an der Richtigkeit der AU hat.

Da Sie nicht zum MDK gegangen sind, liegt aus seiner Sicht der Verdacht nahe, dass Sie nicht krank sind.

Diesen Verdacht müssen Sie ausräumen.

Mit freundlichen Grüßen


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