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Darf Steuerfachangest. als Arbeitnehmer von Handwerker dessen betriebl.Steuern erl.?

| 10.02.2016 15:56 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Fragen zur Pflicht der Erstellung von Jahreabschlüssen durch einen Steuerberater

Hallo „frag-einen Anwalt.de"


Ich bin von Beruf „Fachgehilfe in steuer- und wirtschaftsberatenden Berufen". Heute nennt sich dieser Beruf „Steuerfachangestellter". Ich bin berufserfahren. 24 Jahre hindurch habe ich in einem Steuerbüro gearbeitet. Seit kurzem bin ich ohne Arbeit. Ich erhalte jetzt wg. einer Schwerbehinderung von der DRV Hessen eine Rente wg. voller Erwerbsminderung.

Im Rahmen meiner Restleistungsfähigkeit ist es mir gestattet, bis zu € 450,00 im Monat zu meiner Rente hinzuzuverdienen.

Nun möchte ich mich bemühen, dass mich drei kleinere Betriebe (KEINE STEUERBERATER, SONDERN HANDWERKSBETRIEBE o.ä.) jeweils als Minijobber mit je € 150,00 Arbeitslohn pro Monat dauerhaft direkt als Arbeitnehmer einstellen.

Ich möchte in jedem der drei Minijobs (NICHT BEIM STEUERBERATER) für meine verantwortlich unterzeichnenden Arbeitgeber (HANDWERKER o.ä.) jeweils die Jahresbuchhaltung, die Umsatzsteuer-Voranmeldung, die Einnahmenüberschussrechnung bzw. die Bilanz mit GuV, die Gewerbesteuererklärung und die Umsatzsteuererklärung mit den zugehörigen Erläuterungen erstellen. Auch bei einer Betriebsprüfung möchte ich meinem Arbeitgeber (HANDWERKER o.ä.) ggf. zur Seite stehen können. Auch die Korrespondenz mit dem Finanzamt möchte ich erledigen.

Ich möchte für meinen Arbeitgeber (HANDWERKER o.ä.) also den gesamten Bereich der BETRIEBLICHEN STEUERN abwickeln. Mein Arbeitgeber haftet und leistet alle notwendigen Unterschriften. Ich handele immer im Namen meines Arbeitgebers (auf seinem Briefpapier) als Weisungsempfänger.


Darf ich dies in dieser Konstellation als Arbeitnehmer und Steuerfachangestellter direkt für einen Handwerker o.ä. als meinem Arbeitgeber so tun oder gibt es hier Einschränkungen?


Die Steuerberaterkammer, das Finanzamt etc. könnten mir hier evtl. standesrechtliche Probleme nach dem Steuerberatungsgesetz o.ä. machen, da ich nur „Steuerfachangestellter" bin und selbst kein „Steuerberater" bin. Auf der anderen Seite werde ich ausschließlich als Arbeitnehmer und Weisungsempfänger für einen Unternehmer (Handwerker o.ä., NICHT für einen Steuerberater) tätig.

10.02.2016 | 17:05

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Aufgrund dessen, dass der Unternehmer /Handwerker seine Steuerunterlagen gem. § 245 HGB und den Vorschriften der Steuergesetze selbst unterzeichnen muss, besteht keine Pflicht diese durch einen Steuerberater erstellen zu lassen. Sie können dies als Arbeitnehmer vorbereiten und erstellen. Die Unterschrift dürfen Sie nicht leisten, nach dem Sachverhalt ist dies wohl auch nicht beabsichtigt.

Lediglich bei größeren Unternehmern mit Plicht zur Prüfung gem. §§ 316 , 267 HGB muss der Jahresabschluss einem Prüfer vorgelegt werden. Auch in diesem Fall kann der Jahresabschuss selbst vorbereitet werden um lediglich die Prüfung dann extern durchführen zu lassen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.




Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
---------------------------------------
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Betriebswirt (HWK)





Bewertung des Fragestellers 10.02.2016 | 18:41

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 10.02.2016
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