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Darf Anwalt Fragen zum Mandat verweigern?

29.01.2016 16:11 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Elke Scheibeler


Zusammenfassung: Ein Anwalt ist nicht berechtigt, die weitere Bearbeitung des Mandates einschließlich der Beantwortung vonFragen von einer Honorarvereinbarung abhängig zu machen, auch wenn die einmal getroffene Vereinbarung über die anfallenden Gebühren im Nachhinein ggf. zu gering ist.

Ich habe meinen Anwalt aufgefordert eine dem Mandat betreffende Antwort mir zu erteilen. Mein Anwalt hat schon in der Vergangenheit versucht mir eine private Gebührenvereinbarung während des laufenden Mandats unterzuschieben obwohl vor der Mandatsübernahme klare schriftliche Gebührenvereinbarungen auf Grundlage des RVG geschlossen wurden. Nun weigert er sich meine aktuelle Frage zum Verfahren zu beantworten sondern fordert 210 € netto dafür. Ich habe ihm mitgeteilt das er Fragen zum Mandat mir beantworten muss und er dafür keine Extragebühren verlangen kann. Als Antwort darauf teilte er mir heute mit, dass ich mir doch einen anderen Anwalt suchen solle. Ich fühle mich erpresst, da bei altuellen Prozessstand, 2 Gerichtstermine und eine Ortsbesichtigung durch einen SV sich kaum ein Anwalt zu einer Übernahme bereit erklären würde.

Sehr geehrter Fragestellerin,

Ihr Anwalt ist verpflichtet, Ihnen Fragen zu Ihrem Verfahren ohne zusätzliche Vergütung zu beantworten, auch wenn die seinerzeit vereinbarte gesetzliche Vergütung offenbar nicht auskömmlich für ihn zu sein scheint. Dies ist jedoch sein Risiko. Er darf weder das Mandat beenden oder die Arbeit einstellen oder weitere Zahlungen verlangen.

Mit freundlichen Grüßen

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