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Dahrlehensvertrag - Rückzahlung


04.01.2007 05:12 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Ich habe meinem Partner zum Kauf seiner Geschäftsanteile von einem dritten (ehemaliger alleiniger Gesellschafter der GmbH)per Dahrlehensvertrag das Geld dafür geliehen. lt. Vertrag hätte das Dahrlehen bis zspätestens um 31.12.2004 zurückgezahlt werden müssen. Ich hatte bisher davon abgesehen das Geld von ihm zurück zu fordern, da er noch eine andere Sache mit ungewissem Ausgang laufen hatte.

1. muss ich ihm dieses gestundete/erneute? Dahrlehen für das es ja keinen Vertrag gibt jetzt schriftlich kündigen und muss ich dafür Fristen einhalten? Wenn ja, welche und wie lange? Kann ich dann sofort den Weg der Zwangsvollstrckung betreiben?

2. nach meinem Kenntnisstand beträgt die Verjährung für eine Darlehensforderung 3 Jahre. Danach tritt meines Erachtens die Verjährung zum 31.12.07 ein. Ist das richtig?

3. muss ich mich auf einen Ratenvertrag /Teilzahlung einlassen?

4. Ist er überhaupt Gesellschafter der Gesellschaft geworden obwohl er im Handelsregister eingetragen ist?

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vorab weise ich Sie darauf hin, dass diese Rechtsberatung in keinem Fall eine Beratung durch einen Anwalt vor Ort ersetzen kann, der in alle Fakten des Falles Einsicht hat. Meine Antwort soll lediglich eine erste Orientierung ermöglichen.

1.
Wenn für die Rückerstattung des Darlehens kein fester Zeitpunkt bestimmt wurde, wird diese fällig durch ordentliche (schriftliche) Kündigung unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten, § 488 Abs. 3 BGB.
Möglich ist aber auch ein sofortiges, außerordentliches Kündigungsrecht, wenn „in den Vermögensverhältnissen des Darlehensnehmers oder in der Werthaltigkeit einer für das Darlehen gestellten Sicherheit eine wesentliche Verschlechterung eintritt oder einzutreten droht, durch die die Rückerstattung des Darlehens, auch unter Verwertung der Sicherheit, gefährdet wird“, § 490 Abs. 1 BGB.

2.
In der Tat gilt hier die regelmäßige Verjährungsfrist von drei Jahren. Allerdings beginnt diese Frist erst mit dem Schluss des Jahres, in dem der Rückzahlungsanspruch fällig wird (§§ 195, 199 Abs. 1 BGB).

3.
Auf eine Teilzahlung müssen Sie sich nicht einlassen, wenn Sie nichts Abweichendes vereinbart haben, § 266 BGB. Das Darlehen ist nach Kündigung grundsätzlich in einem Betrag zurückzuzahlen.

4.
Die Eintragung Ihres Partners im Handelregister hindert ihn nicht daran, zugleich Gesellschafter eines weiteren eintragungsfähigen Unternehmens zu werden.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen bei Ihrem Anliegen zunächst behilflich sein.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen


Wolfram Geyer
Rechtsanwalt
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