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Dämmung eines Daches

| 11.04.2017 19:37 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Ich habe ein ca 100 Jahre altes Häuschen gemietet. Da es reinregnete und ich in letzter Zeit auch gesundheitlich irgendwie angeschlagen bin, sind wir auf den kleinen Dachboden geklettert ( begehbar, nicht bewohnbar ) und haben festgestellt, das dort noch die uralten Pfannen sind, die mal mittels Strohdocken abgedichtet waren, sonst nix, nur gut sichtbarer Himmel.
Keine Unterspannbahnen, keine Dämmung, nix. Der mit dem Vermieter bekannte Dachdecker erklärte mir, das wäre in Ordnung so, er würde jetzt die kaputten & fehlenden Strohdocken ersetzten und die defekten Pfannen hin und her schieben bis es wieder dicht sei. Und eine Dämmung sei mal gar nicht vorgeschrieben.

Nun meine Frage : ich meine gelesen zu haben, das eine Dämmung sehr wohl verpflichtend ist, ich als Mieter aber keinen Anspruch darauf habe, dies einzufordern. Ist das richtig ?
11.04.2017 | 20:37

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

dem Vermieter obliegt nur eine Instandhaltungspflicht der bestehenden Bausubstanz, jedoch keine Pflicht zur Modernisierung. Er muss nur den Bestehenden Zustand bewahren. Der jeweils aktuelle Stand der Technik wird nicht geschuldet.

Allerdings: Soweit die mangelhafte Wärmeisolierung für den Mieter nicht erkennbar war, soll er (WuM 1987, 315) die Miete um 25 % reduzieren dürfen.
Andere Entscheidungen berechnen dann den erhöhten Heizaufwand, der abgezogen werden darf. Hier müsste allerdings vorher ein Sachverständiger prüfen, wieviel Wärmeverlust entsteht. Allerdings ist bei Ihnen die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es so ist.
Sie sollten daher den Vermieter schriftlich auffordern, eine entsprechende Dämmung vorzunehmen und ihn eine Minderung in Aussicht stellen. Sie haben auf die Dämmung zwar keinen Anspruch, könnten ihn aber trotzdem dazu bewegen, diese durchzuführen, ohne dass Sie ein Gutachten einholen müssten.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 13.04.2017 | 10:02

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