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Dachziegel vom eigenen Haus aufs eigene Auto gefallen

03.10.2014 09:26 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,

An einem sehr windigen, fast stürmischen Wochenende hat sich von unserem Haus ein Dachziegel gelöst und ist auf unser Auto gefallen. "Zum Glück" auf unseres, und nicht auf eines unserer damaligen, anwesenden Geburtstagsgäste.
Der Schaden ist uns erst sonntags aufgefallen. Montags hatte ich umgehend die Wohngebäudevers. informiert. Diese verwiesen mich an unsere Autoversicherung.
Dort teilte man mir vorab mit, dass sie sich den Schadensbetrag von der Gebäudeversicherung, nach evtl Schadensregulierung, sowieso zurückholen würden.
Uns wurde ein Gutachter geschickt, der den Schaden dann schriftlich auf knappe 400 Euro bezifferte.
Jetzt weigert sich die Autoversicherung den Schaden zu bezahlen, da es nach Aussage des Wetterdienstes, an dem besagten Wochenende, keine Windstärke 8 herrschte.
Der Schaden ist mir aber doch trotzdem entstanden! Eine heftige Böe hatte ja dafür gereicht!
Der Austausch des Dachziegels würde noch einmal ca. 100 Euro kosten.
Wenn der Dachziegel jetzt auf einen fremden, teuren Wagen gefallen wäre, müsste ich den dann auch selber bezahlen? Wofür habe ich denn eine Gebäudeversicherung und Autoversicherung?
Wer haftet nun also, und wer ist nun für den Schaden verantwortlich?
Für diese Erstberatung wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Mfg S. Schick

03.10.2014 | 10:33

Antwort

von


(2422)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26 7 26
Web: http://WWW.RECHTSANWALT-BOHLE.DE
E-Mail:

Sehr geehrte Ratsuchende,


nach Ihrer Darstellung werden Sie wahrscheinlich auf dem Schaden sitzenbleiben:


Die Gebäude(haftpflicht)versicherung muss so einen Schaden nicht tragen.

Diese müsste wenn überhaupt nur dann einspringen, wenn ein Verschulden des Hauseigentümers vorliegt.

Dieser muss also seine Pflichten verletzt haben, z.B. seiner Instandhaltungspflicht nicht nachgekommen sein.

Und das ist nicht der Fall.

Eine PKW-Teilkaskoversicherung müsste nur dann zahlen, wenn es als Sturmschaden gilt.

Dazu ist erforderlich, dass eine Windstärke über Acht vorgelegen hat.

Und das war nicht der Fall, zumindest werden Sie den Nachweis dafür nicht erbringen können.

Und nachweispflichtig auch für die Windstärke sind Sie.


Möglicherweise könnten besondere und untypische Versicherungsverträge etwas daran ändern.

Daher sollten Sie vorsorglich die Verträge auf eventuelle Abweichungen hin prüfen.

Dann könnte sich vielleicht ein Anspruch ausnahmsweise ergeben; viel Hoffnung kann ich Ihnen aber nicht machen.

Bestimmt nicht die erhoffte Antwort.

Aber die Rechtslage kann man nicht ändern und manchmal hilft so eine Antwort, weitere unnötige Kosten zu vermeiden.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle, Oldenburg


ANTWORT VON

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