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Dachform und Dachneigung abgelehnt - Was können wir tun?

| 12.04.2017 10:43 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

meine Lebensgefährtin und ich bauen ein Haus in Fertigbauweise, welches Ende diesen Jahres fertiggestellt werden soll. Zurzeit haben wir jedoch das Problem, dass unser versetztes Pultdach nicht genehmigt wird. Wir befinden uns am äußersten Rand des Bebauungsplanes, welcher nur Sattel- und ausnahmsweise Walmdächer mit einer Dachneigung von 24-29 Grad zulässt. Einzuwerfen ist jedoch, dass sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein öffentliches Schwimmbad mit Flachdach befindet. Ebenfalls erwähnenswert ist, dass unser Nachbar in der angrenzenden Straße auch über ein Flachdach verfügt, daneben viele Walmdächer mit sehr geringer Dachneigung (+/- 6 Grad). Diese Straße liegt zwar nicht mehr in unserem Bebauungsplan, jedoch stellen wir uns die Frage ob unser Haus das Ortsbild wirklich so sehr beeinträchtigen kann, wenn doch daneben sehr viele solcher modernen Häuser stehen.

Als wir das Grundstück gekauft haben wollte uns der Marktbaumeister einen Teil davon abkaufen, um einen Kreisverkehr zu errichten, den jedoch alle Beteiligten der Straße für unsinnig hielten. 4 Parteien hätten einen Teil ihres Grundstücks verkaufen müssen, um einen Kreisverkehr in einer wenig befahrenen Dorfstraße zu errichten. (Um die Geschwindigkeit der dort fahrenden Autos zu verringern) Das haben wir abgelehnt - nicht zuletzt - weil wir ganz schöne Verluste gemacht hätten. Nun glauben wir, dass die Ablehnung unseres Dachs möglicherweise seine Retour-Kutsche ist.

Haben wir eine Chance unser Dach doch noch genehmigt zu bekommen. Wenn ja, wie sollen wir vorgehen? Uns ist die Dachform wichtig, wichtiger ist jedoch die geringe Dachneigung. 24 Grad ist sehr steil und würde unser ganzes Konzept zerstören.

Zwischenfrage: Im Schreiben vom Landratsamt steht: Die Gemeinde hat in rechtmäßiger Weise das Einvernehmen zu Ihrem Antrag auf Vorbescheid verweigert. Bedeutet das, dass unser Antrag dem Bauausschuss gar nicht erst vorgelegt wurde?

Vielen Dank im Voraus für Ihre Bemühungen.


Mit freundlichen Grüßen
Jordi G. & Simone S.
12.04.2017 | 12:07

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Sie sollten auf jeden Fall gegen den Bescheid innerhalb eines Monats Widerspruch/Klage erheben, um diese Entscheidung nicht bestandskräftig werden zu lassen.
Wenn es in Ihrer unmittelbaren Nähe auch weitere verschiedene Dachformen gibt und sich Ihr Dach daher nicht negativ auf den Gesamteindruck auswirkt, eben wegen dieser vielen verschiedenen Dächer in unmittelbarer Umgebung, dann haben Sie auch einen Anspruch auf die Ausnahme. Die Behörde hat hier mehr zu begründen, warum sie dies für unzulässig hält.
Der letzte Passus bedeutet nicht, dass sich der Bauausschuss damit nicht beschäftigt hätte, sondern lediglich, dass die Gemeinde insgesamt eine Ablehnung erteilt hätte. Weitere Informationen müsste und sollte man auch anhand von Akteneinsicht beantragen, um dann auch das Widerspruchs/Klageverfahren noch besser zu begründen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 06.05.2017 | 19:17

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