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DHL weigert sich Schaden zu begleichen


17.01.2007 14:55 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sabine Reeder



Hallo,

ich habe von einem Bekannten mehrere Computerteile gekauft und
diese vorab überwiesen.

Das Paket wurde vom ihm abgeschickt ist aber nie bei mir
angekommen.

Sachverhalt :

Das Paket wurde von der Zustellerin mit dem Vermerk "Garagen-
vertrag" selbst unterschrieben (Kam bei der DHL Recherche
raus.) und wohl direkt vor der Haus Türe abgelegt, da dort auch
noch Zeitschriften und Briefe lagen.


Am Tag der Zustellung (Freitag) und auch am Samstag war niemand
zuhause, da wir 170km weiter bei den Schwiegereltern waren.

Als wir am Sonntag Abend wieder nach Hause gekommen sind, war
kein Paket da (Wusste ich auch noch nicht, dass es da sein sollte)
Nach ein paar Tagen, Nachfrage beim Absender, dieser lies einen Nachforschungsauftrag machen.
Ergebniss, wurde am Freitag zugestellt, unterschrieben von der
Zustellerin mit Vermerk Garagenvertrag.

Ich habe keinen Garagenvertrag. Bin auch nicht daran interssiert.

Da das Paket offensichtlich gestohlen worden war, hatte der Absender eine Schadensmeldung gemacht. Wurde abgelehnt mit Hinweis Garagenvertrag. Der Absender hat Widerspruch eingelegt, wieder abgelehnt mit Hinweis, ordnungsgemäs zugestellt, Garagenvertrag. Eine Zusendung dieses Vertrages wurde dem Absender verweigert. Was sollen sie auch zusenden, es gibt keinen derartigen Vertrag!

DHL versucht sich um die Begleichung des Schadens zu drücken.

Der Absender sieht keine weiteren Möglickeiten mehr von seiner
Seite und die ja ich den Schaden habe ich ihm vorgeschlagen,
dass ich die Schaden "übernehme" und mich um die Abwicklung
kümmere.

Wie sieht nun hier die Lage aus? Meiner Meinung wurde das Paket
nicht ordnungsmäs zugestellt. Laut DHL Hotline ist DHL
schadensersatzpflichtig, weil ich keinen Garagenvertrag habe.
Die Schadensabwicklung behauptet nun was anderes.


Ich würde nun nochmal Widerspruch einlegen, 14 Tage Frist setzen
und dann die ganze Sache einem Anwalt übergeben, falls sich
nichts tut. Oder reicht eine kürze Widerspruchsfrist?


Was kann ich noch alles als Schadensersatz fordern (Zinsen,
Aufwand, Anwalt etc.) ?

Auf was sollte ich noch aufpassen ?

Mit freundlichen Grüßen



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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich unter Berücksichtigung Ihrer Angaben wie folgt beantworten möchte:


Wenn Sie einen Garagenvertrag hätten, so könnte die Schadensabwicklung dies ja sicher auch beweisen. Ansonsten gilt, dass DHL den Schaden ersetzen muss, sofern es sich um ein versichertes Paket handelt. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sich die Schadensabteilung damit äußerst viel Zeit lässt. Sie sollten unter Einschreiben/ Rückschein den Ersatz des Schadens einfordern und noch vorsorglich eine eidesstattliche Versicherung beifügen, dass Sie das Paket nicht erhalten haben.


Nach Ablauf der Frist können die Kosten der Anwaltstätigkeit sowie Verzugszinsen als Verzugsschaden geltend gemacht werden.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Gerne können Sie noch eine Nachfrage stellen.

Ich verbleibe zunächst mit freundlichen Grüßen

Sabine Reeder
Rechtsanwältin

Meine Antwort umfasst nur die Informationen, die mir zur Verfügung gestellt wurden. Für eine verbindliche Bewertung ist eine umfassende Sachverhaltsermittlung vonnöten, die im Rahmen einer Online-Beratung nicht möglich ist.

Nachfrage vom Fragesteller 17.01.2007 | 17:18

Kurze Frage noch...

wie hat so eine eidesstattliche Versicherung auszusehen?

Und wie könnte ich den Widerspruch formulieren?

Danke und freundliche Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.01.2007 | 14:11

Gerne beantworte ich Ihre Nachfrage. Ich habe bereits ein Formular für eine eidesstattliche Versicherung an Sie per mail gesendet. Meines Erachtens hat jedoch nur der Absender einen Anspruch auf Schadensersatz, zum einen weil er die Versicherung abgeschlossen hat, zum anderen könnten Sie von Ihm den Kaufpreis zurück verlangen.

Es sollte darauf hingewiesen werden, dass ein Anspruch auf Schadensersatz besteht und nach fruchtlosem Fristablauf umgehend gerichtliche Schritte eingeleitet werden, bzw. ein Anwalt beauftragt wird.

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