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DHL verursacht Schaden

22.07.2008 14:40 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


Hallo,

ich habe mit der DHL ein Surfbrett(NP 1300Euro, ZeitWert ca 500Euro) 269cm x 70cm, ca 15kg, extra als "Sperrgut"(Hinweis der Mitarbeiter: Sperrgut wird manuell bearbeitet, da passiert nix) versendet. Welches aber beschädigt beim Empfänger ankam. Nach der Schadensanzeige und Prüfung durch die DHL/Post kam das Paket nach nichtmal 24h, mit dem Hinweis "Entspricht nicht den Verpackungsbedinungen der AGB der Deutschen Post AG" ->Mangel: "keine Innenverpackung" zurück.

Die Verpackung besteht aus einer Innenverpackung aus Luftpolsterfolie+PVC Hartschaumstreifen, die Aussenverpackung besteht aus Luftpolsterfolie. An den Enden sind es vier Lagen Folie+Schaumstoffstreifen.
Hier weis ich nun nicht weiter...Kann man eine weitere Prüfung fordern? Kann ich die Prüfung reklamieren?
Die Verpackung wurde bei der Prüfung auch nicht durch die Post/DHL geöffnet, scheinbar wurde nur eine Sichtprüfung von aussen gemacht. Habe vorher-nachher-Fotos...


Darüber hinaus habe ich erfahren das die Post/DHL nur Pakete bis maximal 200cm versendet. Da mein Paket ca 275cm lang ist, hätte die Post es doch garnicht annehmen dürfen(verstoß gegen eigene AGB). Gelten dann die AGBs(die auf die angeblich mangelhafte Verpackung verweisen) immernoch? Hebelt das nicht die AGBs aus?


Wie soll ich mich jetzt verhalten? Kann man da mit Erfolg Reklamieren/Klagen?


Vielen Dank im Voraus
22.07.2008 | 18:39

Antwort

von


(433)
HInter der Twiete 28
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Sehr geehrter Ratsuchender!

Vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anhand Ihrer Angaben und unter Berücksichtigung des Einsatzes in der gebotenen Kürze wie folgt beantworten möchte.

Bei einem Versendungskauf geht die Gefahr mit Übergabe des Transportgutes an DHL, also mit Versendung im Sinne von § 447 BGB auf den Käufer über.

Daher sind Sie grds. vom Empfänger/Käufer nicht haftbar zu machen für Mängel, die nach Übergabe an das Transportunternehmen, hier DHL, auf dem Transportweg entstanden sind.

Der von DHL monierte Mangel bzgl. der fehlenden Innenverpackung liegt im Haftungsbereich des Käufers.
Nur wenn dem Transportunternehmen ein Beweis geliefert wird, dass das Surfbrett ordnungsgemäß verpackt war, wird hier ein Schadenersatzanspruch gegen DHL erfolgreich geltend zu machen sein.
Sie sollten hier der DHL anhand der Fotos nachweisen, dass das Surfbrett ordnungsgemäß und ausreichend verpackt war.
Dann könnte ein Anspruch gegen die DHL erfolgreich geltend gemacht werden.
Laut den AGB der Post wird tatsächlich nur Sperrgut bis zu einer Länge von mximal 200cm versendet bzw. transportiert.
Da DHL dieses Paket jedoch angenommen hat, obwohl es offensichtlich länger war, ist der Vertrag bzgl. des Transportes eines Sperrgutes eben mit diesen Konditionen zustande gekommen.
Dies hebelt dann nicht die restlichen AGB aus.

Ich hoffe, Ihre Frage zunächst beantwortet zu haben.
Bitte beachten Sie, dass die Beantwortung der Frage auf Ihren Angaben beruht. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann sich die rechtliche Bewertung ändern.

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Mit freundlichem Gruß,

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