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DHL internationales Paket ging zurück an Absender

| 08.11.2016 11:21 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


15:56
Guten Tag

Ich habe mit DHL ein Paket in die Schweiz schicken wollen. Dazu habe ich online eine Paketmarke erstellt, und auch die Zollerklärung ausgefüllt. Alles genau so wie in der Online Frankierung angegeben und verlangt wird, mit einem korrekten Warenwert von 1382 EUR. Die unterschriebenen Zollpapiere und die Handelsrechnung (im doppel) habe ich in einer durchsichtigen Hülle auf das Paket geklebt. Dann wurde das Paket in einem DHL Shop abgegeben und eingescannt.
Drei Tage später war das Paket wieder zurück beim Absender, mit dem Vermerk, dass das Paket nicht mit einem elektronisch erstelleten Ausfuhrbegleitdokument versehen war. Es hat sich dann herausgestellt, dass Sendungen über 1000 EUR zusätzlich beim Zoll online angemeldet werden müssen und ein Aufkleber "Achtung! Ausfuhranmeldung" angebracht werden muss.

In der Onlinefrankierung wird aber mit keinem einzigen Buchstaben darauf hingewiesen. Auch nachdem der Warenwert mit mehr als 1000 EUR angegeben wird, erstellt die Online Frankierung das CN23 Zollformular (und die Paketkarte CP71) und lässt den Kunden im Glauben, dass dies die erforderlichen Papiere sind.
Bei der Abgabe im Paketshop, nach dem Einscannen, weisst auch niemand darauf hin, dass der Aufkleber "Achtung! Ausfuhranmeldung", den es nur im Paketshop gibt, auf das Paket geklebt werden muss. DHL bevorzugt es, den Kunden in Form eines Standart-Formulares zu informieren, das dem zurückgeschickten Paket beigelegt wird.

Ich habe bei DHL reklamiert und für das nicht beförderte Paket die Rückzahlung der bezahlten 48.99 EUR verlangt. Doch DHL weisst diese Forderung zurück, mit der Begründung, dass in der Online Frankierung steht:
"Bitte besuchen Sie vor dem Versand von internationalen Sendungen unsere Länderseiten für länderindividuelle Informationen und Hinweise."
Das ist eine glatte Lüge. Dieser Hinweis steht nirgends in der Onlinefankierung. Davon kann man sich gerne selber überzeugen unter
https://www.paket.de/pkp/appmanager/pkp/desktop

Ganz offensichtlich wird der Kunde hier bewusst und absichtlich falsch informiert, damit DHL zwei mal abkassieren kann (Das Paket wurde übrigens nicht vom Zoll zurück geschickt, sondern direkt vom DHL Paketzentrum). Die Art und Weise, wie der Kunde über diese zusätzlichen Bestimmungen informiert wird, ist ganz bestimmt nicht die Richtige.

Inzwischen sind auch administrative Aufwände entstanden, die den eigentlichen Streitwert um ein mehrfaches übersteigen. Muss ich mir das gefallen lassen, oder wird der Richter zu meinen Gunsten entscheiden? Und gibt es Anwälte, die auch bei einem kleinen Betrag ihr Recht einfordern. Es geht hier nicht um ein paar EUR, sondern um Recht und Unrecht beziehungsweise unlautere Geschäftspraktiken.

Besten Dank
08.11.2016 | 11:59

Antwort

von


(1778)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
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Sehr geehrter Fragesteller,

sollte keinerlei Hinweis im gesamten Anmeldeprozess erfolgt sein, so haben Sie einen Anspruch auf Kostenerstattung, auch hinsichtlich der Anwaltskosten, da die Gegenseite bereits ablehnte und sich damit in Verzug befindet.

Hier müsste ein Mahnverfahren eingeleitet werden und sodann das Klageverfahren, falls Einspruch eingelegt wird.

Die Kosten betragen ca. 150 Euro.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 08.11.2016 | 14:16

Sehr geehrter Herr Hoffmeyer

Vielen Dank für die rasche Antwort. Wenn die Sachlage so eindeutig ist, würde ich gerne das Mahnverfahren / Klageverfahren einleiten.
Ich und meine Firma sind in Spanien/Mallorca ansässig. Ich habe die Paketmarke & Zollformulare selber erstellt und das Paket beklebt. Die Spedition "Strauch GmbH" hat das Paket nach Deutschland mitgenommen und dort an DHL übergeben. Ich möchte die Spedition, die ja alles richtig gemacht hat, nicht in die Sache miteinbeziehen. Können sie in meinem Namen klagen, oder müsste die Spedition als Kläger in Erscheinung treten?
Kann ich meine weiteren Kosten auch geltend machen? Die Spedition musste das Paket nochmal mit neuen Versanddokumenten versehen, das Paket zu DHL bringen und mir die "alten" Dokumente als Beweismittel senden. Dafür wurde mir ein Verwaltungsaufwand von 30 EUR berechnet. Und ich selber habe inzwischen sicher auch 4 Stunden Büroarbeit für den Fall aufgebracht. Kann ich hier auch Schadenersatz verlangen?
Können Sie ihre Kosten direkt in die Forderung einfliessen lassen, oder müssen wir zuerst den Fall gewinnen, um die Anwaltskosten nachträglich separat geltend zu machen?

Mit bestem Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.11.2016 | 15:56

Sehr geehrter Fragesteller,

die Zwischenperson können wir auslassen, da wir die Ansprüche notfalls auch abtreten könnten. Die zusätzlichen 30 Euro können wir ebenfalls wie auch die allgemeine Kostenpauschale von € 25,00 geltend machen.
Die Anwaltskosten würden darin auch mit geltend gemacht werden.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.


Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


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